Teilweise unbewohnbar - Riesiger Schaden

Feuer in Schwabinger Altstadt-Villa mit Verletzten - Polizei berichtet Details

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Dichter Rauch dringt in der Nacht aus dem Haus in der Destouchesstraße.

Die Münchner Feuerwehr rückte in der Nacht zum Sonntag zu einem Großeinsatz aus: Im zweiten Stock eines Schwabinger Wohnhauses brach ein Feuer aus. Jetzt verrät die Polizei Details. 

Update: Montag, 12.21 Uhr

Nach dem Brand in einer Schwabinger Altbau-Villa hat die Polizei München die Ermittlungen aufgenommen und berichtet nun erste Details. Demnach verständigten Anwohner der Destouchesstraße Feuerwehr und Polizei gegen 00.30 Uhr, weil sie Rauch und Flammen aus einer Wohnung im 2. Stockwerk des Anwesens feststellten. 

Der 53-jährige Wohnungsinhaber wurde mit einer Rauchgasvergiftung und Verbrennungen in ein Klinikum gebracht. Ebenso musste ein 54-Jähriger, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden.

Neben der vom Brand komplett ausgebrannten Wohnung wurden zudem noch mehrere weitere Wohnungen im selben Gebäude durch das Feuer und dessen Folgen beschädigt. Der Gesamtschaden am Wohnobjekt dürfte im mittleren sechsstelligen Bereich liegen. 

Das Fachkommissariat für Brandermittlungen hat noch in der Nacht vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Ursache konnte noch nicht abschließend geklärt werden und bedarf noch weiterer Ermittlungen. Nach derzeitigem Kenntnisstand schließen die Ermittler Brandstiftung allerdings eher aus.

Erstmeldung: Sonntag, 6.43 Uhr

München - Laut Informationen unserer Redaktion erlitt der Mann bei dem Feuer in der Destouchesstraße in Schwabing mittelschwere Verletzungen. Er konnte sich laut Feuerwehr selbst aus der Wohnung befreien. Der Brand war nach Mitternacht im Wohnzimmer des 53-Jährigen im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. Zur Ursache gibt es allerdings noch keine genauen Information.

Brand in Schwabinger Altstadt-Villa: Fotos

B1703 2018
Der Brand in einer Wohnung richtete in einer Altstadt-Villa in Schwabing einen hohen Schaden an. © Feuerwehr München
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Der Brand in einer Wohnung richtete in einer Altstadt-Villa in Schwabing einen hohen Schaden an. © Feuerwehr München
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Der Brand in einer Wohnung richtete in einer Altstadt-Villa in Schwabing einen hohen Schaden an. © Feuerwehr München
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Der Brand in einer Wohnung richtete in einer Altstadt-Villa in Schwabing einen hohen Schaden an. © Feuerwehr München
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Der Brand in einer Wohnung richtete in einer Altstadt-Villa in Schwabing einen hohen Schaden an. © Feuerwehr München
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Brand in einer Altstadt-Villa in Schwabing richtete am Sonntagmorgen einen hohen Schaden an. © Thomas Gaulke

Durch die Hitzeentwicklung barsten einige Fenster. Insgesamt 16 Bewohner mussten das Haus verlassen. Das Feuer nahm fünf Wohnungen in Mitleidenschaft, sie sind stark verraucht und dadurch laut Feuerwehr derzeit unbewohnbar. In der Nacht liefen weitere Nachlöscharbeiten. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei rund 500.000 Euro.

Im Einsatz waren 64 Feuerwehrkräfte, darunter 27 Atemschutzträger sowie 12 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.

mb/mm/tz

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