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Taskforce erhält Hilfe

Flechtheim-Erben unterstützen Kunstfund-Aufklärung

München - Um die Aufklärung im Fall des Schwabinger Kunstfundes schnell voranzutreiben, bieten nun auch die Erben des Kunsthändlers Alfred Flechtheim ihre Hilfe an.

Die Erben des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim (1878-1937) bieten der Taskforce Schwabinger Kunstfund ihre Unterstützung an. Die Experten-Gruppe wurde vom Bund und dem Freistaat Bayern eingesetzt. Sie soll klären, bei welchen Werken aus der Münchner Wohnung des Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt es sich um NS-Raubkunst handelt. Die zwei Flechtheim-Erben wollen ihre Erfahrung, die sie mit Gurlitt gemacht haben, teilen. „Das könnte sich als hilfreich erweisen“, erklärten am Freitag ihre Anwälte.

Beim Verkauf der Guache „Löwenbändiger“ von Max Beckmann 2011 war der betagte Gurlitt bereit, sich beim Verkauf durch das Auktionshaus Lempertz mit den Erben zu verständigen. Das sei, soweit bekannt, der einzige Fall gewesen, bei dem eine gütliche Einigung zwischen Gurlitt und jüdischen Anspruchstellern geklappt habe, heißt es in der Mitteilung.

„Viele derjenigen, die jetzt möglicherweise Ansprüche an Herrn Gurlitt haben, sind hochbetagt.“ Deshalb sei es dringend geboten, schnell zu handeln und mit Gurlitt in Kontakt zu treten. „In einem vertrauensvollen Dialog wird sich vermutlich eine einvernehmliche Lösung im Interesse aller Beteiligten erzielen lassen.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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