Verlegung nach Fürstenfeldbruck möglich

Bayernkaserne droht das Aus - was passiert mit Flüchtlingen?

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Flüchtlinge in der Bayernkaserne (Freimann).

München - Die Bayernkaserne in Freimann kann wohl nur noch bis Jahresende als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt werden. Es gibt aber eine Ausweichmöglichkeit.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Bayern­kaserne (Freimann) soll offenbar zum Jahresende in den Fürstenfeldbrucker Fliegerhorst "Fursty" umziehen. Dort befindet sich jetzt schon eine Außenstelle der Erstaufnahme mit rund 1000 Flüchtlingen. Hintergrund: Auf dem Gelände der Bayernkaserne (im Besitz der Stadt) sollen Wohnungen gebaut werden, praktisch ein neues Viertel.

Mit dem Umzug der Münchner Einrichtung würden weitere 1000 bis 1500 Flüchtlinge nach Fürstenfeldbruck kommen. Die Innere Mission München, die seit gut 30 Jahren die Asylsozialbetreuung in der Erstaufnahme macht, plädiert aber für eine Verlagerung innerhalb der Stadt. Vorstand Günther Bauer: "Mit Unterstützung der Stadt ist hier ein intaktes soziales Netzwerk entstanden, das sich nicht verpflanzen lässt." Es gebe es eine Vielzahl von Initiativen, Helferkreisen und Ehrenamtlichen.

Bauer warnt: "Aus Fürsten­feldbruck hört man zusehends Stimmen, dass diese Einrichtung dort gar nicht gewollt ist."

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