Internetseite zur Wertevermittlung

Flüchtlingshilfe: Projekt aus Schwabing macht bayernweit Schule

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Das Projekt soll insbesondere Jugendlichen die Grundregeln des Zusammenlebens vermitteln.

Wie können Flüchtlinge in das deutsche Werte- und Normensystem eingeführt werde? Mit dieser Frage begann eine Initiative im Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann, die nun bayernweit zum Einsatz kommt.

München - Eine Internetseite soll Betreuern und Lehrern dabei helfen, ihren Schützlingen Wichtiges über das Leben in Deutschland und den Umgang miteinander zu vermitteln. Unter www.gemeinsam-fairhandeln.de werden Anleitungen gegeben, wie insbesondere Jugendlichen Grundregeln des Zusammenlebens vermittelt werden können – trotz Sprachbarriere und kultureller Unterschiede. 

Das Projekt geht auf eine BA-Initiative von 2015 zurück. Damals schlugen die Stadtteilpolitiker eine Broschüre vor, die an neu in München ankommende Flüchtlinge verteilt werden sollte. Bildungsminister Ludwig Spaenle (CSU), der ebenfalls einen Sitz im BA hat, initiierte eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung. Die verwarf die Idee einer Broschüre jedoch. Interaktive Ansätze wie eine Internetseite seien zur Vermittlung derartiger Inhalte besser geeignet. Das Konzept wurde in Mittelschulen und Gemeinschaftsunterkünften erprobt. Künftig sollen damit essenzielle Fragen wie der Umgang der Geschlechter miteinander oder die Aufteilung von Gemeinschaftsräumen geklärt werden. Der BA ist zufrieden: „Ein gelungenes Beispiel der Willkommenskultur.“

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