Verbotener Familienausflug

Mutter und Sohn tanzen bei Cypress-Hill-Konzert aus der Reihe - insgesamt 34 Anzeigen

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Beim Cypress-Hill-Konzert ließen es einige Zuhörer ganz besonders krachen. (Symbolbild)

Den familiären Zusammenhalt verbessern, wollten eine Frau und ihr Sohn auf einem Konzert in München. Am Ende wurden beide angezeigt.

München - Im Münchner Norden ging der Rauch auf – und zwar deutlich mehr, als die Polizei erlaubt. Grund war das Gastspiel der HipHopper Cypress Hill am Montag im Zenith (Freimann). Denn die US-Combo ist berühmt-berüchtigt dafür, dass sie seit knapp drei Jahrzehnten Karriere gern zu Marihuana greifen. Und das nicht nur zu Hause, sondern auch auf den Bühnen der Welt. Wie in München. Und die Fans? Etliche rauchten fleißig mit.

Die Folge: Die fürs Konzert abgestellten Polizisten hatten bei 6000 Besuchern viel zu tun und machten fette Beute. Laut Pressebericht wurden insgesamt gleich 34 Personen zwischen 15 und 54 Jahren „wegen verschiedener Betäubungsmittel-Delikte angezeigt“. Darunter neben Cannabisprodukten auch synthetische Drogen und Amphetamine.

Den Vogel schoss ein 18-Jähriger ab, der zehn fertig gedrehte Joints mit sich trug, um sie zu verkaufen. Einer war so groß wie „eine handelsübliche Havanna-Zigarre“, so die Polizei.

Auch eine Frau war unter den Festgenommenen: Die 54-Jährige hatte nicht nur ihren 23-jährigen Sohn im Gepäck, sondern auch sieben Marihuana-Joints. Die Daten aller Personen wurden vor Ort abgefragt, die Leute direkt wieder entlassen. Was für alle Besucher gilt – Band und Fans, egal, ob Raucher oder Nichtraucher –, beschrieb unser Konzertkritiker mit den Worten: „Das Publikum tanzt und raucht, bis auch den Nichtrauchern am nächsten Morgen noch der Kapuzenpulli stinkt.“

mm/tz

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