Bis Mittwoch

Freimann: Sperrzone wird nochmal verlängert

Vor allem wegen der Statik-Probleme an zwei Häusern in Freimann haben sich die Räumungsarbeiten verzögert. Die Experten sind aber zuversichtlich, bis Mittwoch fertig zu sein. 

München - Eigentlich hatten Melitta Meinberger (72) und ihre Nachbarn aus dem Zwergackerweg in Freimann gehofft, dass sie an diesem Wochenende wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Doch weil die Bergung der rund zehn Tonnen Kampfmittel im Garten der Rentnerin schwieriger ist als gedacht, bleibt der 100 Meter breite Sperr-Radius um das Munitionslager aus dem Zweiten Weltkrieg noch bis Mittwoch, 5. April, erhalten. Erst ab 19 Uhr sei dann die Sperre voraussichtlich aufgehoben. 

Seit Beginn der Räumung Anfang März habe man laut Feuerwehr etwa ein Drittel der panzerbrechenden Munition, der Bomben und der Tellerminen aus dem vergrabenen Wasserspeicher herausgeholt, bis Mittwoch soll der Rest gehoben sein. Die Arbeiten mussten mehrmals unterbrochen werden. Es bestand der Verdacht, auf phophorhaltige Sprengkörper zu stoßen. Dann stellte sich heraus, dass die Grube bis weit unters Fundament von Meinbergers Haus reicht. Maßangefertigte Stahlträger stützen nun den Betonsockel. Die Stadt hat dafür gesorgt, dass alle Anwohner bis zur Aufhebung der Sperrzone weiter im Hotel bleiben können. 

joh

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