Apassionata in Fröttmaning

Für 55 Millionen: Neuer Palast für die Pferde-Show

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Freuen sich über ihren neuen Showpalast im Münchner Norden: die „Apassionata“-Geschäftsführer Nikolaus Job (li.) und Jürgen Schröder.
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So blicken die Zuschauer von ganz oben auf die Bühne im neuen Showpalast. Mehr als 1700 Plätze gibt es dort.
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Der Foyerbereich des Pferdepalastes erstrahlt in bunten Farben. 2018 soll zusätzlich eine Themenwelt entstehen.
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Noch nicht ganz fertig sind die Ställe. Doch schon bald sollen die Pferde in Fröttmaning einziehen.

Es ist ein Projekt der Superlative: 55 Millionen Euro hat die Betreiber-Firma in den neuen „Apassionata“-Showpalast in Fröttmaning gesteckt. Im November läuft dort die erste Show. Doch ob sie den Namen „Apassionata“ tragen darf, ist weiter unklar.

München - 300 feste Mitarbeiter. 55 Millionen Euro Kosten. An Superlativen mangelte es nicht, als die Geschäftsführer Nikolaus Job (56) und Jürgen Schröder (57) gestern den neuen „Apassionata“-Showpalast in Fröttmaning vorstellten. Die Baustelle liegt derzeit in den Endzügen, die offizielle Eröffnung soll am 5. November mit der Premiere der eigens geschaffenen Show „Equila“ (Karten ab 29,90 Euro) sein. Die Show soll sechs bis acht Mal in der Woche zu sehen sein. Und sich nach einem Jahr wirtschaftlich lohnen, wie Job überzeugt ist. Je nach Besucherinteresse würde entschieden, wie lange die Show laufe. Die Apassionata-Tournee gibt es parallel zu Equila, nur in der Landeshauptstadt macht sie dann nicht mehr Halt.

Mehr als 1700 Zuschauer passen in den neu geschaffenen Showpalast mit Holzverkleidung im Stile galoppierender Pferdebeine. Die Bühne ist 40 Meter breit und mit modernster Technik ausgestattet. Die Wände und der Boden können mit Videos bespielt werden – und so den Zuschauer in die magische Welt von Equila versetzen. In dieser Welt liefern sich die „Dorfbewohner“ in klassischem Reitstil und die, wie der Name schon sagt, wilden „Freireiter“ Wettkämpfe.

Zuständig für die Geschichte zeichnet der Australier Brendan Shelper. Er hat in München unter anderem die 100-Jahr-Feier von BMW im Olympiastadion gestaltet. „Der Unterschied ist, dass wir hier eine komplett neue Geschichte erschaffen mussten“, sagt er. Monumentale Musik, Akrobaten, Tänzer – und natürlich die Trickreiter sollen diese transportieren. Im Mai 2018 soll der Showpalast durch eine Themenwelt ergänzt werden. Ob beide dann allerdings noch Apassionata heißen dürfen, ist unklar. Der einstige Gründer, Peter Massine, streitet sich mit der Betreiberfirma Apassionata World GmbH um die Markenrechte. Nikolaus Job sagt dazu: „Wir sind uns ganz sicher, dass unsere Rechtsposition die richtige ist.“

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