Unfall an der Ingolstädter Straße

Fußgängerin geht bei Rot und wird von Auto erfasst

München - Eine Fußgängerin überquert die viel befahrene Ingolstädter Straße, obwohl die Ampel für sie Rot zeigt. Ein Autofahrer sieht sie zu spät und kann einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. 

Wie die Polizei berichtet, passierte der Unfall am Sonntag, 15. Januar 2017, gegen 20.55 Uhr. Demnach wollte eine Münchnerin (41) die Ingolstädter Straße von der Heidemannstraße aus zu Fuß überqueren. Nachdem sie die Fahrstreifen stadtauswärts überquert hatte, erreichte sie den Fahrbahnteiler. Von dort aus wollte sie an der Fußgängerfurt die weiteren drei Spuren überqueren, obwohl die Fußgängerampel Rot zeigte. Die Frau achtete zudem nicht auf den Verkehr und telefonierte. 

Ein Daewoo-Fahrer, der an der Kreuzung stadteinwärts unterwegs war und links in die Heidemannstraße abbiegen wollte, bemerkte die Fußgängerin und hupte sie warnend an. Die Frau wurde aufmerksam und begann zu laufen. Rechts hinter dem Daewoo fuhr ein 57-jähriger Münchner mit seinem Mazda, der die Kreuzung geradeaus überqueren wollte. Wegen des vor ihm abbiegenden Daewoos sah er die Fußgängerin erst spät. Er bremste sofort, konnte aber nicht mehr verhindern, dass er die Frau mit seiner Pkw-Front erfasste. 

Die 41-Jährige wurde zu Boden geschleudert und erlitt dadurch leichte Verletzungen. Sie musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Der Gesamtschaden wird auf 1500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme blieben zwei der Fahrstreifen stadteinwärts für eineinhalb Stunden gesperrt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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