Neuer Skandal

GBW-Mieter: Proteste gehen weiter

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Die Mieter vom Ackermannbogen

München - Mieterhöhungen von bis zu 200 Euro! Das wollen sich die GBW-Mieter vom Ackermannbogen nicht bieten lassen und gehen deshalb auf die Straße. Die Stadt ist auf ihrer Seite.

Die GBW-Mieter vom Ackermannbogen lassen nicht locker: Am Montagabend protestierten sie gegen ihre Mieterhöhungen! Nach Auskunft der Stadt sind die Steigerungen um bis zu 200 Euro im Monat gar nicht zulässig, weil die Wohnungen in der Adams-Lehmann-Straße von Stadt und Freistaat im Rahmen der so genannten „einkommensorientierten Förderung“ bezuschusst werden. Wieder ein GBW-Skandal! Die Wohngesellschaft wurde von der Bayerischen Landesbank an ein Konsortium unter der Führung der Patrizia verkauft, um die Milliarden aus der Rettung an den Freistaat zahlen zu können. Seitdem verkauft die GBW Wohnungen vor allem in München – und die Mieter gleich mit.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann warnte die GBW-Mieter bei dem Treffen davor, bei der Patrizia neue Mietverträge zu unterschreiben: „Ich fordere die Patrizia auf, die Mieterhöhungen zurückzunehmen. Es darf nicht sein, dass Erwerbstätige und Familien mit geringerem Einkommen für die falsche Politik der Staatsregierung geradestehen müssen.“

DAC

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