38-Jähriger kann wiederbelebt werden

Pärchen rettet Badegast im Ungererbad das Leben

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Im Ungererbad konnte ein Badegast am Samstag reanimiert werden. (Archivbild)

München - Fast wäre ein 38-Jähriger am Samstagnachmittag im Ungererbad bei Tauchversuchen ertrunken. Nur dank eines aufmerksamen Pärchens konnte der Mann rechtzeitig wiederbelebt werden.

Ein 38-jähriger Badegast wäre am Samstag um ein Haar ertrunken, konnte aber noch rechtzeitig wiederbelebt werden. Wie die Münchner Feuerwehr berichtet, war der Mann am Nachmittag gegen 14.30 Uhr im Ungererbad in der Traubestraße bei Tauchversuchen untergegangen. Ein Pärchen beobachtete, dass der Badegast nicht mehr auftauchte und rund zweieinhalb Meter tief am Grund des Beckens lag. Zuvor hatte die Feuerwehr berichtet, ein Kind hätte den verunglückten Schwimmer entdeckt. Ob oder inwieweit das Kind an der Rettung beteiligt war, ist derzeit aber unklar.

Während der Mann zu dem regungslosen Badegast abtauchte und ihn aus dem Wasser zog, alarmierte seine Freundin die Polizei. Ein Arzt und eine Flugbegleiterin, die ebenfalls im Ungererbad zu Gast waren, starteten sofort mit der Reanimation, bis der alarmierte Rettungsdienst eintraf. Bereits nach kurzer Zeit hatte der 38-Jährige den Angaben zufolge wieder einen stabilen Kreislauf und wurde vom Notarzt in eine Münchner Klinik gebracht.

Durch das rasche Eingreifen aller Ersthelfer konnte der Mann gerettet werden, - er befinde sich aber nach wie vor in stabilem aber kritischen Zustand, so die Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die enorme Bedeutung sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen hin. Die Überlebenschancen seien deutlich besser, wenn Laienhelfer sofort mit der Reanimation beginnen, so die Feuerwehr.

vh

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