Kabarettbühne bleibt in Schwabing

Neuer Pachtvertrag: Die Lach & Schieß ist gerettet!

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Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft bleibt dort, wo sie hingehört: Mitten in Schwabing.

München - Entwarnung an der Münchner Ursulastraße: Trotz einer Pachterhöhung kann die Lach- und Schießgesellschaft in Schwabing bleiben.

Im Juni hatte Betreiber Till Hofmann nach einer neuen Spielstätte gesucht – weil eine Pachterhöhung ins Haus stand. Diese werde zwar nun erfolgen, erklärte Hofmann im Gespräch mit dem Münchner Merkur, doch man habe sich mit dem Hauseigentümer einigen können: Der neue Vertrag wurde für fünf Jahre geschlossen, mit Option auf Verlängerung. Er läuft von 1. Oktober an. „Der Laden“, so Hofmann, „gehört einfach nach Schwabing.“ Bei Facebook bedankt sich das Team von der Lach & Schieß bei „allen, die mit uns gebibbert und uns in den letzten Wochen mit Zuspruch und guten bis skurrilen Immobilien-Vorschlägen unterstützt haben.“ So sei ein Wäschekeller in Neuaubing angeboten worden.

Für OB Dieter Reiter ist die Verlängerung des Mietvertrages für die Lach und Schieß ebenfalls eine gute Nachricht: „Ich freue ich sehr, dass sich Vermieter und Mieter offenbar geeinigt haben und die Lach- und Schieß da bleiben kann, wo sie hingehört: mitten nach Schwabing! Hier hat in den 50er-Jahren alles mit Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel angefangen, und jetzt wird die Geschichte des traditionsreichen politischen Kabaretts im Herzen Münchens fortgeschrieben.“

Am Donnerstag präsentierte die Kabarettbühne für ihr 50. Programm ein neues Ensemble: Schauspielerin und Texterin Caroline Ebner (bis 2010 an den Münchner Kammerspielen), Musiker Norbert Bürger (Orchester Bürger Kreitmeier) sowie Sebastian Rüger und Frank Smilgies, die als Comedy-Duo Ulan & Bator bekannt wurden. Premiere des neuen Programms im traditionsreichen Laden ist am 27. Oktober.

M. Schleicher

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