Auf der Leopoldstraße geschnappt

129 km/h: Motorradfahrer rast durch Schwabing

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München - Mit satten 129 km/h stellt die Polizei einen Motorradfahrer auf der Leopoldstraße. Bei der Kontrolle stellt sich heraus, dass er außerdem einen illegalen Umbau an seinem Bike vorgenommen hat. Was den jungen Mann jetzt erwartet.

Das geschieht ihm Recht: Mit unverantwortlichen 129 Stundenkilometern (nach Abzug sämtlicher Toleranzen) blitzte die Verkehrspolizei am Freitag um 11.50 Uhr einen 21-Jährigen Motorradraser auf der Leopoldstraße (Schwabing). Erlaubt ist dort nur Tempo 50. Erst am Parzivalplatz gelang es den Beamten endlich, den Raser zu stoppen.

Der Höllenritt wird ihn teuer zu stehen kommen. Auf den ersten Blick erkannten die Polizisten nämlich, dass die Windschutzscheibe der Honda ausgetauscht worden und viel zu dunkel war. Solch eine bauliche Veränderung jedoch führt automatisch zur sofortigen Erlöschung der Betriebserlaubnis. Heißt: Der 21-Jährige musste die Maschine an Ort und Stelle stehen lassen und mit der U-Bahn weiterfahren. „Das habe ich nicht gewusst,“ behauptete der Biker geknickt: „Das Original liegt in meiner Garage.“

Anschließend machten ihm die Beamten die Rechnung auf: Mindestens 680 Euro Geldbuße und eventuell auch die doppelte Summe wegen der im Raum stehenden Vorsatz-Tat muss er nun zahlen. Das entscheidet letztlich ein Richter, Dazu kommen aber noch sicher zwei Punkte in der Flensburger Sünderkartei.

dop 

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