Somalier randaliert in Tankstelle

Mann bedroht Polizisten mit Eisenstange

München - Er wollte in einer Tankstelle Bier klauen und wurde erwischt. Dann kehrte der Somalier zurück und drohte mit einer Eisenstange. Mit Pfefferspray überwältigten ihn die Polizisten.

Ein Somalier versuchte in der Nacht von Freitag auf Samstag kurz vor Mitternacht in einer Tankstelle in Freimann mehrere Flaschen Bier zu klauen. Ein 37-jähriger Angestellter erwischte den 26-jährigen Asylbewerber dabei und erteilte ihm Hausverbot.

Damit kam der Somalier weniger gut zurecht. Er kehrte zurück, bewaffnete sich mit einer Bierflasche, bedrohte den Tankstellenangestellten und versuchte ihm die Bierflasche auf den Kopf zu schlagen. Der Münchner Tankwart wich dem Angriff aus. Der Somalier zerschlug die Flasche bei dem versuchten Angriff, fiel selbst in die Scherben und schlitzte sich die Hand auf.

Doch auch die Schnittverletzung konnte den Asylbewerber nicht zur Ruhe bringen. Er suchte sich eine Eisenstange und bedrohte damit den 37-Jährigen weiter. Als die Polizeibeamten der Polizeiinspektion 47 eintrafen, wurden auch sie mit der Eisenstange bedroht. Sie drohten im Gegenzug den Einsatz von Pfefferspray an. Laut Polizei reagierte der 26-Jährige dann immer noch nicht. Die Beamten setzten den Spray ein und überwältigten den Angreifer.

Er wurde zur Versorgung seiner Schnittverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei wies der Somalier psychische Auffälligkeiten auf. Deshalb habe man ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus zur weiteren Behandlung eingewiesen.

kmm

Rubriklistenbild: © dpa

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