Schnäppchenjagd im Zenith

Massenansturm beim größten Nachtflohmarkt der Stadt

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Bis zum Anschlag gefüllt: Wenn der Nachtflohmarkt Quartier bezieht, ist kein Durchkommen mehr. Am Samstag zog es Tausende ins Zenith.

München - Das Zenith am Samstagabend: So manche Schnäppchenjäger dürften in Schnappatmung verfallen sein. Erstmals war auch das benachbarte Kesselhaus mit von der Partie. Nun ist dieses Sammler-Paradies das größte seiner Art in der Stadt.

Verkaufstische, so weit das Auge reicht – Reihe an Reihe auf über 6000 Quadratmetern! Dazu gibt’s Live-Musik und Party-Stimmung. Der Nachtflohmarkt ist weit mehr als Kaufen und Verkaufen – sondern ein Kult-Treff für viele angeregte Stunden.

Wenn man durch die überfüllten Reihen läuft, darf schließlich auch das obligatorische Bierchen oder eine Leckerei von den Foodtrucks vor der Tür nicht fehlen. Kaum hatten die Tore am Samstag um 15 Uhr geöffnet, strömten die Münchner nur so hinein. Tausende Bummler haben bis zur Geisterstunde begeistert in drückender Hitze gehandelt, geschlemmt und sich durch die Menschenmassen gedrängelt. Wie vom Floh gestochen.

An den Verkaufstischen wimmelte es nur so von Raritäten und Kuriositäten – vom 70er-Jahre-Klappradl über das altehrwürdige Waldhorn bis zum wallenden lila Turniertanzkleid. Aber auch an Flohmarkt-Klassikern wie Büchern, Schallplatten und den aussortieren Klamotten aus Hunderten Kleiderschränken fehlte es nicht auf dem Markt für alle Nachtaktiven.

Tausende Schmuckstücke haben ihren Besitzer gewechselt. Die glücklichen Schnäppchenjäger machten sich mit vollen Tüten auf den Weg nach Hause.

Marita Wehlus

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