Auto fängt plötzlich Feuer

Albtraum auf der Autobahn: Münchner Studentin (21) entgeht nur knapp einer Katastrophe

Um ein Haar entging eine 21-Jährige einer Katastrophe, als sie am Sonntag mit ihrem Auto heim nach München unterwegs war. Gott sei Dank achtete sie rechtzeitig aufs blinkende Öllämpchen ihr Golfs.

München - Es war ein schreckliches Ende eines schönen Wochenendes: Am Sonntagabend fuhr Lehramts-Studentin Celine G. (21) von Nürnberg, wo sie eine Freundin besucht hatte, zurück nach München*. Auf der A9, kurz vor der Ausfahrt Fröttmaning, bemerkte sie, dass an ihrem silbernen VW Golf V etwas nicht stimmte. Das Öllämpchen blinkte, das Auto zog nicht mehr. „Na toll, jetzt muss mein Auto abgeschleppt werden“, dachte sie sich und stoppte am Fahrbahnrand. Was die Studentin da noch nicht ahnte: Sie befand sich in Lebensgefahr!

Zwei Männer riefen Studentin aus München zu: „Geh weg! Geh vom Auto weg!“

Kaum war Celine ausgestiegen, kamen auch schon zwei Männer auf sie zugelaufen. „Geh weg! Geh vom Auto weg!“, brüllten sie ihr zu. Erst jetzt bemerkte die junge Frau einen Feuerschein. Am Autounterboden, vorne beim Motor, züngelten Flammen empor! Einer der beiden Helfer, ein Vater mit Familie im Auto, versuchte zunächst, den Brand mit einem kleinen Feuerlöscher zu bekämpfen, ehe er sich selbst in Sicherheit brachte. Der andere rannte zusammen mit Celine G. in Richtung Autobahnausfahrt – gerade noch rechtzeitig! „Wir waren vielleicht hundert Meter weg, da hat schon das komplette Auto gebrannt“, erzählt Celine.

Plötzlich fing der VW Golf der Studentin Feuer.

Dass nichts Schlimmeres passiert ist, ist mehreren Zufällen zu verdanken. Es kam nämlich just ein Rettungswagen vorbei. Dieser stellte sich quer auf die Straße, um den Unfallort abzusperren. Einer der Helfer wählte den Notruf. Celine war dazu gar nicht in der Lage. Sie war „völlig aufgelöst“, erzählt sie: „Ich hätte niemals gedacht, dass mein Auto plötzlich in Flammen aufgeht!“

Nur der Schlüssel bleibt Celine (21) von ihrem Auto.

Studentin aus München gerät auf Autobahn in Lebensgefahr: „Bin allen dankbar, die geholfen haben“

Der etwa 17 Jahre alte VW Golf, den die junge Frau von ihrem Opa bekommen hatte, brannte komplett aus. „Mein Reisekoffer samt Inhalt und mein Geldbeutel sind auch verbrannt“, erzählt sie. Aber: „Mir ist nichts passiert. Ich bin allen sehr dankbar, die geholfen haben!“

Laut Polizei wurde bei dem Unfall auch sonst niemand verletzt. Wie es zu dem Brand kam, ist unklar. Celine G. vermutet einen technischen Defekt durch einen Marderschaden. Die Studentin hatte einen echten Schutzengel! „Wenn ich noch etwas länger im Auto gewesen wäre …“ – den Gedanken will die junge Frau gar nicht zu Ende denken. „Das einzige, was von meinem Auto übrig geblieben ist, ist der Schlüssel.“ (Laura Felbinger) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Schmidt/Berufsfeuerwehr München

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