Konzept für Wohngebiete wirkt

Anwohner vor Blechlawine besser geschützt: Entspannung rund um die Fröttmaninger Arena

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Parkwahnsinn ade: Auf diesem Archivfoto diskutieren Anwohner am Zirbelweg mit anreisenden Fußballfans.

Das Anwohnerschutzkonzept rund um die Allianz Arena wird in dieser Saison fortgesetzt. Allerdings gilt es auch weiterhin nur für die Fußballspiele unter der Woche.

Der Grund: An Wochenenden würden weit mehr Fans mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Laut den Anwohnern, der Polizei und dem Stadionbetreiber ist das Modell „eine Erfolgsgeschichte“, wurde auf der jüngsten Sitzung des zuständigen Bezirksausschusses (BA) Schwabing-Freimann bilanziert. Vorbei sind die Zeiten von Hunderten Falschparkern in den Wohngebieten rund um den Kieferngarten, die herumgrölen und ihren Müll hinterlassen. Dabei ist das Mittel des Anwohnerschutzkonzepts simpel: An insgesamt acht Zufahrten rund um Kieferngarten, Haidpark, Burmesterstraße, Auensiedlung und Kleinlappen sind Verkehrszeichen und Sperrbaken aufgestellt. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes stehen an den Zufahrten. Sie dürfen Autofahrer nicht am Weiterfahren hindern, können aber aufklären und die Fans auf die vorhandenen Parkhäuser verweisen. Zusätzliche Halteverbotsschilder und Rasenschutzbügel an Grünstreifen verhindern zudem das Falschparken.

Ende des Jahres soll sich die Situation weiter entspannen. Für Gästefans wird ein neues Parkhaus nordwestlich der Arena eröffnet, das über die Autobahn A99 zu erreichen ist. Fans des Auswärtsteams werden von dort direkt in die Gästekurve der Arena gelotst. 1250 Autos finden dort Platz. Daneben gibt es auf dem Busparkplatz Nord 85 neue Stellplätze für Motorradfahrer. Neue Fahrradstellplätze in der Nähe des Busparkplatzes auf Höhe der Ticketschalter sollen zudem Fans zu einer Anreise mit dem Radl animieren. Der Fahrradweg zur Arena ist überall ausgeschildert.

hell

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