Brand löscht sich selbst

Kurios: Feuer setzt Einfamilienhaus unter Wasser

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Kurios: Das Feuer erledigte die Löscharbeiten, für die die Feuerwehr angerückt war, selbst.

München - Das gibt es auch nicht alle Tage: Ein Küchenbrand in Schwabing-Freimann hat sich selbst gelöscht. Der Schaden ist dennoch - oder gerade deswegen - erheblich.

Als die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr den Einsatzort an der Kulturheimstraße in Schwabing-Freimann erreichen, dringt Brandgeruch aus den Fenstern eines Einfamilienhauses. Zuhause ist niemand - der Angriffstrupp bricht die Haustür gewaltsam auf und geht ins Haus.

Im Erdgeschoss strömte ihnen Wasser entgegen. Feuer und Wasser, ohne dass jemand löscht? Wie passt das zusammen? Bei einer weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass das Feuer in der Küchenzeile im Bereich des Mülleimers ausgebrochen war. Die Flammen zerstörten anschließend den Wasseranschluss der Spülmaschine in der Nähe des Mülleimers.

Das Resultat: Das Feuer wurde einerseits gelöscht, andererseits ab der die Wohnung unter Wasser gesetzt. Laut Pressemitteilung der Feuerwehr entstand "ein enormer Wasserschaden". Der Sachschaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.

dor

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