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Folgenreicher Brief ans Gericht 

Reichsbürger bekommt keinen Waffenschein, beschwert sich und erlebt böse Überraschung

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Diese Waffen konnte die Polizei am Donnerstag bei der Durchsuchung beschlagnahmen.

Ein als Reichsbürger eingestufter Mann (51) beschwerte sich ob der Ablehnung seines Antrages auf einen Waffenschein. Das hätte er mal besser nicht getan.

München - Das hätte er besser nicht gemacht: Nachdem einem 51-jährigen Münchner der Antrag für den kleinen Waffenschein abgelehnt wurde, verfasste dieser am Montag ein Schreiben an das Verwaltungsgericht in München, in welchem er mitteilte, dass er ab sofort kein Angehöriger der BRD GmbH mehr sein werde. 

Weiter gab er in dem Schreiben an, eine Bewaffnung zu benötigen, um sich vor bestimmten Personengruppen zu schützen. Das Schreiben ließ vermuten, dass er bereits im Besitz von Waffen sein könnte. Der Mann ist als sogenannter Reichsbürger einzustufen. 

Durch das Amtsgericht München wurde daraufhin ein Durchsuchungsbeschluss erlassen. Kräfte der Kriminalpolizei durchsuchten am Donnerstag seinen Wohnsitz. Dabei kam so einiges zu Tage: In der Wohnung konnte hinter der Eingangstür eine Umhängetasche, in welcher griffbereit zwei Wurfsterne, ein taktischer Kugelschreiber, ein Messer sowie eine Sturmhaube aufbewahrt wurden, sichergestellt werden. Der 51-Jährige gab an, die Tasche zum Selbstschutz bei sich zu tragen, wenn er das Haus verlasse. 

Im Zuge der weiteren Durchsuchung, konnte im Schlafzimmer ein Einsatzgürtel mit zwei Holstern, in welche sich große Kampfmesser befanden sowie weitere Messer und Wurfsterne aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den 51-Jährigen wird jetzt wegen verschiedenen waffenrechtlichen Delikten ermittelt.

Dezember 2017: 44-Jähriger „Reichsbürger“ greift zur Waffe

Video: Glomex

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Schwabing – mein Viertel“.

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