Explosionsgeräusche

Munitionsfund in der Bayern-Kaserne: Jetzt ist die Sperrzone wieder aufgehoben

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Nach einem Munitionsfund auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im Norden von München mussten einige Gebäude zeitweise evakuiert werden.

Auf der ehemaligen Bayern-Kaserne in Freimann wurde Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nach gut einem Monat wird jetzt die Sperrzone wieder aufgehoben.

Update 2. April: Teilentwarnung auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne: Rund einen Monat nachdem auf dem Areal im Norden von München mehrere Flakstände und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurden, ist die errichtete Sperrzone aufgehoben worden.

Wie die Stadt München am Dienstag mitteilte, wurden die Kampfmittel erfolgreich entschärft. Der Sperrradius von 300 Metern sei nicht mehr erforderlich. Nach dem Munitionsfund bei Bauvorbereitungen Ende Februar musste das Areal über Wochen tageweise für Sprengungsarbeiten geräumt werden. Betroffen davon war der Kernbereich der Bayernkaserne, wo sich ein Kälteschutz für Obdachlose und eine Flüchtlingsunterkunft befinden.

Zurück in ihre Unterkunft können die Flüchtlinge nach Angaben einer Sprecherin des Sozialreferats allerdings erst in etwa drei Wochen, da südlich der Grundstücksgrenze noch vereinzelt Granaten liegen könnten. Entsprechend soll demnach in den kommenden Wochen sonntags und mittwochs dort geräumt werden. Dazu sollen mehrere Sperrzonen mit einem Radius von rund 75 Metern eingerichtet werden. „Erst wenn keine Gefahr mehr besteht, können die Flüchtlinge, die derzeit anderweitig untergebracht sind, wieder auf das Gelände ziehen“, sagte die Sprecherin.

Munitionsfund in Bayern-Kaserne: Explosionsgeräusche bis zum Nachmittag - Anwohner nicht in Gefahr

Update 25. Februar 13.17 Uhr: Seit 13 Uhr wird auf dem Gelände der alten Bayern-Kaserne in Freimann planmäßig gefundene Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Noch bis 15 Uhr ist mit den Knallgeräuschen zu rechnen. Anwohner müssen sich keine Sorgen machen. Der Bereich wurde zuvor abgesichert.

Update um 22.25 Uhr: So mancher Münchner, insbesondere im Norden und ganz besonders in Freimann, wird sich am Montag wundern: Wieso knallt es denn so? Was ist das? Wir klären auf! 

Bereits am Sonntag begann das „Vorspiel“ auf dem Gelände der ehemaligen Bayerkaserne. Dort wurde ein erweiterter Bereich rund um den Fundort von Munition gesperrt. Die Bergungsarbeiten an den Munitionsbunker klappten reibungslos, teilt die Münchner Feuerwehr mit. Am frühen Abend konnte die Sperre wieder aufgehoben werden. 

Die weiteren Arbeiten finden am Montag statt, auch da wird es ab den Morgenstunden eine Sperrzone aus Sicherheitsgründen geben. Die Feuerwehr teilt mit, dass ab 13 Uhr wiederholt und planmäßig Munition gesprengt wird. Bis etwa 15 Uhr ist mit Explosionsgeräuschen in der Umgebung zu rechnen. 

Auch am kommenden Mittwoch kommt es erneut zu einer Sperrung. Die Feuerwehr bittet darum, den Bereich daher großräumig zu umfahren, da mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet wird.

Die Anwohner und Verkehrsteilnehmer können sich darauf einstellen, dass das alles bis ins Frühjahr hinein dauern wird. Geplant sind die Sperrungen über einen Zeitraum von voraussichtlich sieben Wochen immer mittwochs und sonntags. 

Nach Munitionsfund: Am Sonntag erste Sprengung auf Gelände der ehemaligen Bayernkaserne

Update vom 24. Februar, 13.45 Uhr: Nach einem Munitionsfund auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im Norden von München haben die Behörden am Sonntag rund 60 Menschen vorsichtshalber in Sicherheit gebracht. Vor allem eine Obdachlosenunterkunft war einem Sprecher der Feuerwehr zufolge von der Evakuierung betroffen. Nach Angaben der Stadt soll ein Gebiet in einem Radius von 300 Metern um den Fundort in den kommenden Wochen tageweise für Sprengungsarbeiten geräumt werden. Auch Gebäude in den angrenzenden Straßen und eine Flüchtlingsunterkunft könnten evakuiert werden. Bei Bauarbeiten waren auf dem Gelände vor einigen Tagen Reste von Flakständen aus dem Zweiten Weltkrieg und Munitionslager gefunden worden.

Update vom 21. Februar: Nach einem Munitionsfund auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im Norden von München müssen einige Gebäude zeitweise evakuiert werden. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, soll ein Gebiet in einem Radius von 300 Metern um den Fundort tagsüber für Sprengungsarbeiten tageweise geräumt werden. Betroffen davon ist der Kernbereich der Bayernkaserne, wo sich eine Obdachlosen- und eine Flüchtlingsunterkunft befinden, sowie Gebäude in angrenzenden Straßen. Den exakten Bereich will das Kreisverwaltungsreferat per Allgemeinverfügung bekannt geben.

Bayern-Kaserne: Sprengung nur bei Tageslicht möglich

Zum Teil muss die Munition vor Ort gesprengt werden. Diese Arbeiten sind nur bei Tageslicht möglich und sollen in den kommenden Wochen - beginnend mit diesem Sonntag - immer sonntags und mittwochs in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr durchgeführt werden.

In der Schutzzone befinden sich Werkswohnungen und vor allem Firmengebäude des Euro-Industrieparks, wie die Stadt mitteilte. Den Angaben zufolge sind nicht besonders viele Anwohner betroffen. Der Kälteschutz für Obdachlose sei ohnehin nur abends geöffnet und von den Räumungszeiten nicht betroffen. Betroffene Flüchtlinge werde das Sozialreferat zeitweise anderswo unterbringen.

Erstmeldung vom 18. Februar: Munition aus Zweitem Weltkrieg in München gefunden

Freimann - Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bayern-Kaserne in Freimann wurde Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese konnte zum Teil schon unschädlich gemacht werden.

Keine Gefahr für Anwohner

Für einige Munitionsteile sind aber weitere Entschärfungs- und Sprengmaßnahmen nötig. Dabei kann es heute (18.2.) zwischen 15 und 17 Uhr im Bereich der Baustelle zu Knallgeräuschen kommen. Öffentliche Bereiche sind nicht betroffen, für Anlieger besteht keinerlei Gefahr.

In den kommenden Tagen wird es voraussichtlich zu weiteren Entschärfungs- und Sprengmaßnahmen kommen. Weitere Informationen hierzu werden nach Abschluss der Sondierungsarbeiten veröffentlicht.

Video: Dieser Mann entschärft Blindgänger aus dem II. Weltkrieg

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mm/tz

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