Polizei schnappt 21-Jährigen

Münchnerin hat schlimmes Erlebnis auf Rolltreppe, dann muss sie weitere sechs Stationen lang bangen

In einer U-Bahn der Linie 6 musste eine Münchnerin gemeinsam mit dem Mann sitzen, der sie zuvor bedrängt hatte. Der Täter flüchtete an der Münchner Freiheit (Symbolbild).
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In einer U-Bahn der Linie 6 musste eine Münchnerin gemeinsam mit dem Mann sitzen, der sie zuvor bedrängt hatte. Der Täter flüchtete an der Münchner Freiheit (Symbolbild).

Am U-Bahnhof Münchner Freiheit flüchtete ein 21-Jähriger vor der Polizei. Kurz zuvor hatte er eine Frau auf einer Rolltreppe bedrängt.

  • Übergriff in München: Eine Frau wurde auf einer Rolltreppe bedrängt.
  • Danach stieg der Täter noch mit ihr in die U-Bahn.
  • Die Polizei hat einen 21-Jährigen verhaftet.

München - Auf einer Rolltreppe hat eine Frau aus München eine mehr als unschöne Erfahrung gemacht. Der dreiste Täter stieg dann auch noch mit ihr in die U-Bahn. Wenig später konnte die Polizei immerhin einen Fahndungserfolg vermelden.

München: Frau hat schlimmes Erlebnis auf Rolltreppe - in der U-Bahn muss sie weiter bangen

Lesen Sie nachfolgend die Pressemeldung der Polizei München im Wortlaut: „Am Dienstag, 28.01.2020, gegen 9.15 Uhr, fuhr eine 32-jährige Münchnerin im U-Bahnhof Kieferngarten mit der Rolltreppe nach oben, um anschließend in die U6 Richtung Klinikum Großhadern einzusteigen. Noch auf der Rolltreppe trat von hinten ein zunächst unbekannter Mann an sie heran und fasste ihr in den Schritt. Anschließend stiegen beide in die U6 ein. 

Währenddessen verständigte die 32-Jährige die Polizei. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten an der U-Bahnhaltestelle Münchner Freiheit verließ der Unbekannte die U-Bahn und flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst negativ. 

Frau auf Rolltreppe bedrängt: Polizei nimmt Mann in München fest

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen gelang es zivilen Polizeibeamten der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) noch am selben Tag gegen 16.25 Uhr einen Tatverdächtigen zu ermitteln und vorläufig festzunehmen. Es handelt sich um einen 21-jährigen Afghanen, ohne festen Wohnsitz in Deutschland. 

Der 21-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Zum Tathergang machte er keine Angaben. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.“

mm/tz

In München werden derzeit vier Coronavirus-Patienten behandelt. Atemschutzmasken sind in der ganzen Stadt vergriffen. In unserem News-Ticker halten wir Sie auf dem Laufenden.

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