Nach Protest

Keine Mieterhöhung am Ackermannbogen

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Die GBW-Mieter vom Ackermanbogen: Ihr Protest hat sich gelohnt

München - Die GBW-Mieter am Ackermannbogen können aufatmen: Die Erhöhung ihrer Miete um 15 Prozent zum Jahreswechsel ist vom Tisch.

Der Protest der Mieter hat sich gelohnt! Sie wehrten sich Anfang Dezember gegen die von der Wohnungsgesellschaft Patrizia angekündigte Mieterhöhung. Rund 100 Wohnungen waren betroffen, teils sollte die Miete um 200 Euro pro Monat ansteigen. Aktuell liegt der Mietpreis bei 9,50 Euro pro Quadratmeter, die Patrizia wollte auf 11,50 Euro erhöhen.

Dabei ist diese Mietsteigerung gar nicht zulässig. Denn die Wohnungen an der Adams-Lehmann-Straße in Schwabing werden von der Stadt und dem Freistaat im Rahmen der sogenannten „einkommensorientierten Förderung“ bezuschusst. Der Mieterverein riet, die neuen Mietverträge mit der Mieterhöhung nur ja nicht zu unterschreiben. Nun zeigte der Widerstand Wirkung. Am Montag meldete der Mieterverein München, dass die GBW von selbst eingelenkt habe und ihre Mieterhöhungen zurücknimmt. „Das ist doch ein schönes Vorweihnachtsgeschenk“, freut sich Mietervereins-Präsidentin Beatrix Zurek: „Offenbar hat die GBW gemerkt, dass sie sich hier auf sehr unsicherem Terrain bewegt.“

tz

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