Zentrale Anlaufstelle

Neues Zentrum für Flüchtlinge im Euro-Industriepark

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Das Bürohaus in der Lotte-Branz-Straße 2 wird zusammen mit einem Neubau gegenüber zum Ankunftszentrum.

München - München bekommt ein neue, zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge: Die Regierung von Oberbayern plant in der Lotte-Branz-Straße 3 im Euro-Industriepark ein Ankunftszentrum für Asylbewerber.

Bis Mai sollen Container aufgestellt werden und bis Herbst ein Funktionsbau fertig sein, erklärte Regierungsvizepräsidentin Maria Els gestern im Stadtrat. Dort will die Regierung Asylbewerber registrieren, untersuchen und auf den Freistaat verteilen.

Weil die meisten Flüchtlinge abends ankommen, braucht das Zentrum bis zu 700 Betten. Die sollen auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Lotte-Branz-Straße 2 in einem umgebauten Bürogebäude entstehen. Die Anlage löst das marode Ankunftszentrum in der Baierbrunner Straße ab, das für bis zu 200 Ankömmlinge am Tag ausgelegt ist – und vor allem wegen des Zustroms vieler Kosovaren im Winter überlastet gewesen sei.

Laut Flüchtlingsrat flieht ein Großteil der Asylbewerber aus dem Kosovo vor der hohen Arbeitslosigkeit und wolle in Deutschland arbeiten. Sie stellten Asylanträge, weil sie keine Arbeitsvisa bekommen.

Dac/We

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