Kult-Lokal in Schwabing

Stammgäste verdutzt: Das Riva ist halbiert worden

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Bel iebter Italiener: das Riva an der Feilitzschstraße.

Das italienische Restaurant in Schwabing verkleinert sich – nebenan zieht ein Supermarkt ein.

München - Einige Stammgäste dachten zunächst an eine optische Täuschung. Aber nein, auch die vielen neuen Spiegel konnten es am Ende nicht verbergen: Das italienische Restaurant Riva in Schwabing ist – nachdem es sechs Wochen renoviert wurde – nur noch halb so groß wie vorher.

Inhaber Rudi Kull erklärt: „Wir haben den Grundriss verändert. Der Raum war sehr groß, wir wollten, dass er mehr Energie bekommt und haben ihn komprimiert.“ 30 Plätze weniger stehen den Gästen jetzt zur Verfügung, in der abgezwackten Hälfte soll bald ein Edeka-Supermarkt einziehen.

Das Riva hat trotz der Verkleinerung seinen Charakter bewahren können, kommt jetzt aber schlichter und eleganter daher. Die Wände sind mit schmalen Fußbodenleisten, sogenannten Schmetterlingsleisten, verkleidet. Darauf sind lediglich kleine Lampen angebracht, keine Bilder. Die Sauerkrautplatten an der Decke haben einen neuen Anstrich mit roten Akzenten erhalten. Die Möbel sind zu großen Teilen dieselben wie vorher. Auch auf der Speisenkarte finden sich viele altbewährte Klassiker. Neu: die „Pinsa Romana“ (ab 10,50 Euro), eine Urform der Pizza, die aus drei verschiedenen Mehlsorten besteht. 72 Stunden lang muss der Teig gehen. Kull sagt: „Das alles macht die Pizza besonders bekömmlich.“ Künftig sollen zudem junge DJs jeden Freitag und Samstag ab 22 Uhr auflegen.

Neuer Raum, neue Pizza, altes Flair. Die Schwabinger werden auch das neue Riva mögen.

Das Riva Schwabing an der Feilitzschstraße 4 hat täglich von 11 bis 1 Uhr geöffnet. Telefon: 089/ 309 05 18 08.

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