Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Vor allem eines wird angekreidet

Englischer Garten: Grünes Licht für Tunnel, aber es gibt auch Kritik

Der Tunnel unter dem Englischen Garten wird kommen. Am Mittwoch wird der Stadtrat das Projekt beschließen. Doch es gibt auch Kritik.

München - Bahn frei für den Tunnel zur Wiedervereinigung des Englischen Gartens: Der Stadtrat will am Mittwoch das Konzept zum Bau der „grünen Röhre“ beschließen. Das Projekt kostet 125 Millionen Euro.

Missfallen erregt, dass allein die Planungszeit für den knapp 400 Meter langen Tunnel sechs Jahre betragen soll. Der Bau von Tunnels birgt oft Konfliktpotenzial. Bei der Röhre am Isarring unterhalb des Englischen Gartens ist man sich aber fraktionsübergreifend sowie auch bei den zuständigen Fachbehörden weitgehend einig. Denn der Effekt dieses Projekts ist vielschichtig: Münchens grüne Lunge wird auf Höhe des Seehauses wieder vereint. Oberirdisch bedeutet das weniger Lärm und eine geringere Schadstoffbelastung. Geplant ist ein sechsspuriger Ausbau des Isarrings zwischen Dietlinden- und Ifflandstraße.

Lange Planung - wozu?

Die neue Röhre am Isarring  soll den Englischen Garten wieder vereinen und den Verkehr unter die Erde leiten. Kritik gibt es aber an der langen Planungszeit - die sechs Jahre dauern soll.

Die CSU kann indes die lange Planungszeit von rund sechs Jahren nicht nachvollziehen. „Das muss schneller gehen“, sagt der planungspolitische Sprecher der Stadtratsfraktion, Walter Zöller. Eine Bauzeit von drei bis vier Jahren vorausgesetzt, wäre der Tunnel erst 2026/2027 fertiggestellt.

Eine Zeitspanne, die auch dem Schwabinger Architekten-Ehepaar Hermann Grub und Petra Lejeune schleierhaft erscheint. Sie gelten als geistige Väter des Projekts und glauben, dass zwei bis maximal drei Jahre Planungszeit genügen.

Unsere wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Schwabing – mein Viertel“.

Rubriklistenbild: © Grub-Lejeune

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