Zur Erschließung der Lokale

Tunnel unterm Englischen Garten: Grüne fürchten Baumverlust

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Der Biergarten am Seehaus im Englischen garten: Die Grünen fürchten, bei einem Tunnelbau müssten zur Erschließung der Lokale viel mehr Bäume fallen, als bisher angenommen.

München - Ein möglicher Tunnel unter dem Englischen Garten ist umstritten. Die Grünen glauben, einen neuen Haken für den Bau des Tunnels gefunden zu haben: die ungeklärte Erschließung von Seehaus und Hirschau.

Sie fürchten, dass für den Tunnel mehr Bäume fallen müssten als bislang gedacht, um neue Wege zu den Lokalen zu bauen.

Wie berichtet, wird sich der Stadtrat noch heuer mit den Tunnelbauten am Ring befassen – neben dem Englischen-Garten-Tunnel also mit den Projekten an Tegernseer Landstraße und Landshuter Allee. Im Gegensatz zu diesen soll der Englischer-Garten-Tunnel hauptsächlich über Spendengelder finanziert werden.

Inhaltlich stehen ihm die großen Rathaus-Gruppen positiv gegenüber. Bis jetzt zumindest. Grünen-Stadtrat Herbert Danner erklärte, die Erschließung von Seehaus und Hirschau werde nicht wie bisher möglich sein. Mindestens das Seehaus habe aber noch für Jahrzehnte das Recht auf die Parkplatznutzung. Die Grünen fragen: Werden für die neue Erschließung weitere Eingriffe in den Baumbestand nötig?“ Danner sagt: „Das muss geklärt werden, bevor irgendwelche Entscheidungen getroffen werden.“

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