Details zum Unfallhergang

So kam es zu dem Biersee auf der A9

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Ein Foto von der Unfallstelle.

München - In München kam es auf der A9 zu einem Biersee, der den Feierabendverkehr lahmlegte. Inzwischen gibt es Details zum Unfallhergang.

O’zapft war’s – allerdings mal ganz anders: 24 000 Liter allerfeinstes Oktoberfestbier ergossen sich am Freitagabend auf die Auffahrt zur Autobahn A9 in Schwabing. Auftakt zu einer mehrstündigen Putz-Aktion für die Feuerwehr. Und ein Ärgernis für viele Fußballfans, die wegen des U-Bahn-Ausfalls aufs Auto umgestiegen waren und auf der Fahrt zum Bundesliga-Auftakt der Bayern gegen Wolfsburg in der Arena in den Stau gerieten.

Auslöser des ganzen Chaos war ein Lkw-Fahrer, der um 18.30 Uhr vom Isarring in die Autobahn-Auffahrt abbog und sich dabei allzu flott in die Kurve legte. Fast die ganze Ladung – insgesamt 1160 Bierträger – geriet mangels Sicherung ins Rutschen und stürzte vom Laster. Zum Teil per Hand und später mit Radladern wurde das Scherbenmeer zusammengekehrt, auf einen Lkw der Feuerwehr verfrachtet und zurück in die Paulaner-Brauerei gebracht.

Später beseitigte eine Kehrmaschine den klebrigen Biersee. Während der Bergungsarbeiten musste die ganze Auffahrt bis in die Nacht gesperrt bleiben. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Mittleren Ring und den Ausweichrouten durch Schwabing.

dop

Oktoberfestbier flutet Mittleren Ring: Bilder

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