Sanka rammte ihren Porsche

Unfall mit Rettungswagen - jetzt verklagt sie die Stadt

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Gabi H. vor ihrem Porsche, der schwer beschädigt wurde.

München - Gabi H. wurde im Juli 2013 von einem Rettungswagen im Einsatz gerammt, sie selbst verletzt. Jetzt verklagt sie die Stadt München auf Schadensersatz.

Dieses Auto ist ein Traum. Beziehungsweise: ihr Traum. Seit Jahren fährt Gabi H. stolz ihren Porsche 911 Carrera Cabrio (350 PS). Am 2. Juli 2013 passierte ihr aber auf der Leopoldstraße ein ganz unglücklicher Unfall! „Ich hörte eine Sirene und fuhr, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer, gleich rechts ran“, sagt sie. Der Sanka saust gegen 22.30 Uhr zum Einsatz vorbei – aber erwischt ihren Porsche seitlich von hinten. Die Einstiegsstufe streifte den Kotflügel. Viel schlimmer aber: „Ich wurde bei dem Zusammenprall verletzt“, sagt Gabi H. Schulter, Halswirbelsäule und Knie – überall hat sie seither Beschwerden. „Aus unserer Sicht ganz klar eine Unfallfolge“, sagte Rechtsanwalt Stefan Netzer, der Gabi H. gestern im Prozess vor dem Landgericht vertrat. Dort klagt sie auf Schadensersatz und Schmerzensgeld – insgesamt 45.000 Euro.

„Der Unfall ist unstrittig“, sagte Richter Frank Tholl. Noch nicht bewiesen ist hingegen, ob die Verletzung der Porschefahrerin tatsächlich von dem Zusammenprall mit dem Sanka stammen – die Landeshauptstadt bestreitet das. Gabi H. hingegen fordert auch eine Rentenzahlung, denn ihr seien mehrere Sehnen in der Schulter gerissen, weshalb sie nicht mehr wie vorher arbeiten kann. Das Urteil steht noch aus.

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