Manuel Neuer operiert! Keeper fällt aus

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Passant hatte die Polizei verständigt

17,5 cm: Warum hat Fahrraddieb Kampfmesser im Rucksack?

München - Eigentlich nehmen die Polizisten den 30-Jährigen fest, weil er ein Rad geklaut haben soll. Jetzt klärt der Ermittlungsrichter die Haftfrage.

In der Nacht auf Mittwoch verständigte ein Passant gegen 03.10 Uhr die Einsatzzentrale der Polizei. Er hatte gesehen, dass eine Person am U-Bahnhof Giselastraße an einem dort abgestellten Fahrrad einen Hinterreifen ausgebaut hatte.

Im Rahmen der Fahndung stießen Beamte in der Akademiestraße auf einen Mann, der ein Fahrrad mit sich führte. Als der den Streifenwagen bemerkte, fuhr er mit seinem Rad die Akademiestraße stadtauswärts davon. 

Ein Polizist verfolgte den Mann zunächst zu Fuß. Er griff ihn an der Schulter und versuchte so, ihn aufzuhalten. Dies misslang. Schließlich kam sein Partner zu Hilfe. Zu zweit hielten sie den Flüchtenden auf und fesselten ihn. Auf Nachfrage gab der Mann, ein 30-jähriger Deutscher, an, das Fahrrad vor einigen Tagen am Hauptbahnhof entwendet zu haben. Es sei unversperrt gewesen. 

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten im Rucksack des Mannes ein Kampfmesser mit einer Klingenlänge von 17,5 cm. Der Dieb gab an, wohnungslos zu sein. Das Messer würde er deshalb zu seiner Verteidigung brauchen. Er wurde festgenommen und der Haftanstalt überstellt. 

Dort wird der Ermittlungsrichter die Haftfrage klären.

mm/tz

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