Die Zukunft in den Stadtteilen

Wie sich das Viertel Freimann im Jahr 2018 verändern wird

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Auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne beginnen heuer die Bauarbeiten für 4000 Wohnungen.

In Freimann entsteht ein völlig neues Viertel für fast 14.000 Einwohner. Doch das war es noch nicht: Auch das Auto-Mekka Münchens ist in dem Stadtbezirk künftig beheimatet.

Die Zahlen sind schwindelerregend: Bis Ende 2030 wird die Einwohnerzahl Münchens auf 1,8 Millionen ansteigen. Jährlich wächst die Stadt um fast 14.000 Einwohner. Und München soll ja nicht nur größer, sondern auch schöner werden, damit die Lebensqualität erhalten bleibt. Doch was bedeutet das für die Stadtteile? In unserer neuen Serie blicken wir in die Zukunft der 25 Stadtbezirke. Das bringt 2018 den Münchnern - von Aubing bis Riem und von Solln bis nach Freimann.

Die Zukunft von Freimann: Bayernkaserne, Naturbad und Motorworld

Bayernkaserne München wächst. Deshalb wird auch in Freimann gebaut: Ab heuer entsteht auf dem etwa 48 Hektar großen Gelände der ehemaligen Bayernkaserne ein neues Viertel mit 4.000 Wohnungen. Damit das Ganze ein lebendiges Viertel wird, sollen auch Schulen, Kitas, Geschäfte, Arbeitsplätze und Aufenthaltsflächen entstehen. Erschlossen wird der Bezirk durch die Tram 23, die an der Münchner Freiheit startet. 

Artur-Kutscher-Platz Auch der öffentliche Raum verändert sich: Nach der Erneuerung des Wedekind-Platzes 2015 bekommt nun der Artur-Kutscher Platz in Schwabing ein neues Gesicht. Ziel: Durch zusätzliche Bäume und weniger  Parkplätze mehr „Räume mit Aufenthaltsqualität“ schaffen. 

Ehemalige Bayernkaserne: Damit das Ganze ein lebendiges Viertel wird, sollen auch Schulen, Kitas, Geschäfte, Arbeitsplätze und Aufenthaltsflächen entstehen.

Siegestor Der Bereich ums Siegestor soll durch Pappel-Pflanzungen wieder wie früher aussehen. Doch die Planung stockt. Im Bezirksausschuss Schwabing-Freimann sorgt das für Unmut. Die Lokalpolitiker wollen heuer „vehement anschieben“. 

Freibad Einen Rückschlag müssen die Freimanner mit Blick auf das Freibad auf dem Gelände des ehemaligen Floriansmühlbads hinnehmen - daraus wird wohl nichts. Damit sich die Bürger nicht wie die Sardinen ins Ungererbad quetschen müssen, will die Stadtverwaltung nun den Bau eines weniger kostenintensiven Naturfreibades an gleicher Stelle prüfen. 

Metropoltheater Die vielen Auszeichnungen für das Metropoltheater (u.a. als „Bestes Off-Theater Deutschlands“) sind schön - sie können jedoch keine Schauspieler ernähren. Das „Wunder von Freimann“ weist deshalb erneut auf seine prekäre Finanzsituation hin. Immerhin: Die Stadt hat dem Theater ab diesem Jahr eine Gesamtförderung von 400.000 Euro zugesprochen - eine Plus von 250.000 Euro. Ob das langfristig ausreicht? Fraglich. Dennoch ist es fürs Metropoltheater ein Schritt in die richtige Richtung - und Grund genug, im Herbst das 20-Jährige zu feiern. 

Motorworld

Von der einstigen „Dampflockrichthalle“ zum Show-Room für exklusive Automobile: In der Großen Lokhalle an der Lilienthalallee 35 soll Ende 2018 die

„Motorworld“

eröffnen. Schwerpunkt sind Oldtimer. Dazu kommen Veranstaltungen, Autodienstleister und Werkstätten. Insgesamt fließen laut dem Investor 85 Millionen Euro in das Projekt.   

Julia Meine

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