Bauvorhaben in Schwabing

Anwohner fürchten geplantes Kinderhaus

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Die Anwohner fürchten, dass viele Kinder mit dem Auto gebracht werden. 

Der geplante Bau eines Kinderhauses mit Studentenwohnheim durch die evangelische Kirche bereitet den Anwohnern in Schwabing Sorgen. Sie fürchten Lärm und Verkehr. 

München - Die evangelische Kirche wird im Anwesen Friedrich-LoyStraße 12-14 Platz für 50 Kindergartenkinder, 25 Krippenkinder und 25 Hortkinder schaffen sowie 38 Studentenappartements und eine Pfarrwohnung einrichten. 

Der Pfarrer der Kreuzkirche, Jochen Wilde, verteidigte die Pläne vor dem Bezirksausschuss Schwabing-West gegenüber Anwohnern. Diese befürchten zum einen, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zum Kinderhaus bringen würden, was den ohnehin chaotischen Verkehr dort verschärfe. Sie wünschen sich, dass der Eingang zur Hiltenspergerstraße gebaut wird. Dies sei vermutlich nicht umsetzbar, sagte Wilde. BA-Mitglieder merkten an, dass dies das Problem nur verlagern und nicht lösen würde. 

Stattdessen beschloss das Gremium, ein vier Pkw-Plätze langes eingeschränktes Halteverbot einzurichten, um das Bringen und Abholen der Kinder zu vereinfachen und so den Verkehr zu beruhigen. Sorgen der Anwohner, die Studenten im Wohnheim könnten zu laut feiern, widersprach Wilde. Es werde klare Hausregeln geben. Der BA stimmte dem Bauvorhaben zu.

sg

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