Das passiert ihm nicht nochmal

Unternehmensberater erlebt beim Carsharing in München böse Überraschung

Ein Unternehmensberater hat bei einem Münchner Car-Sharing-Unternehmen ein Auto gemietet. Er stellte es mitsamt Wertsachen für 1500 Euro vor einem Lokal ab - und fühlte sich sicher. Ein Fehler. 

München - Der Vorfall ereignete sich laut Polizei bereits am Donnerstag, den 18. Mai. Mitgeteilt wird er aber im aktuellen Pressebericht. Der 59-jährige Unternehmensberater hatte sich bei einem Münchner Car-Sharing-Unternehmen den Wagen gemietet. Er nutzte das Fahrzeug den gesamten Tag über und parkte es am Abend in der Biedersteinerstraße, um in einem Lokal zu Abend zu Essen. Da er das Fahrzeug im Buchungssystem des Car-Sharing-Unternehmens als parkend schaltete, ließ er seine persönlichen Gegenstände im Wert von 1500 Euro im Fahrzeug zurück. 

Aufgrund der langen Mietdauer forderte das Buchungssystem eine Bestätigungsnachricht per SMS ein. Da der 59-Jährige bei seinem Abendessen nicht auf die Mail reagierte, wurde das Fahrzeug zur Vermietung wieder freigeschaltet. Als der Unternehmensberater das Lokal wieder verließ, erlebte er eine böse Überraschung: Das Auto war weg - mitsamt persönlichen Gegenständen.

Der Mann fragte bei der Car-Sharing-Firma an, wo sich das Fahrzeug nun befindet und fand es auch. Allerdings waren seine Sachen nicht mehr drin. Der 59-Jährige meldete den Vorfall der Polizei.

Die Ermittlungen ergaben, dass eine 25-jährige, aus Bergheim stammende Angestellte den Wagen gegen 20 Uhr angemietet hatte. Sie hatte die Wertgegenstände entdeckt und diese entwendet. Die Beamten fanden die Sachen in ihrer Wohnung. Gegen sie wird nun wegen Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug ermittelt. 

Hinweis der Polizei - Was, wenn das mir passiert?

Werden in Mietfahrzeugen fremde Gegenstände aufgefunden, verständigen Sie bitte das Verleihunternehmen und befolgen Sie deren Anweisungen über die weitere Vorgehensweise. Sollte dies nicht möglich sein, verwahren Sie die Gegenstände in Handschuhfach oder Kofferraum. Das Fundamt und auch jede Polizeidienststelle steht zudem zur Entgegennahme von Fundgegenständen zur Verfügung.

Lesen Sie hier: Studie belegt, dass München die Carsharing-Hauptstadt ist.

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