Kreativer Ansatz

Maskenpflicht? Laden zeigt extravaganten „Hingucker“ im Schaufenster - Passanten greifen sofort zum Handy

Hochzeiten trotz Corona
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Heirat trotz Corona: In vielerlei Hinsicht ist Kreativität gefragt.

Maskenpflicht? Die Inhaberin eines Ladens in München zeigt, dass sich die Verordnung auch kreativ umsetzen lässt.

  • Am 27. April tritt auch in München die von Ministerpräsident Söder verordnete Maskenpflicht in Kraft.
  • Ein Brautmodengeschäft hat auf den Beschluss bereits vorab pfiffig reagiert.
  • In unserem Corona-News-Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen in München auf dem Laufenden.

München - Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Aufgrund der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen müssen sich die Münchner auf weitreichende Änderungen einstellen, die auch vor dem für viele schönsten Tag des Lebens nicht halt machen.

Ein Münchner Brautmodengeschäft hat jedoch eine klare Vorstellung davon, wie eine Hochzeit zu Corona-Zeiten aussehen könnte. „Als absehbar war, dass die Maskenpflicht früher oder später uns alle betreffen wird, kam uns die Idee, aus der Pflicht einen zusätzlichen „Hingucker“ für die Braut zu machen. Zu jedem Brautkleid liefern wir aus dem gleichen Stoff/der gleichen Spitze, die passende Maske“, erklärt Miroslava Winkler, Inhaberin von Munich White am Schwabinger Tor. 

Kreativer Corona-Ansatz in München: „Als absehbar war, dass die Maskenpflicht uns alle betreffen wird ...“

Unabhängig vom Brautkleid sind in dem Laden in der Leopoldstraße verschiedenste Masken erhältlich. Eine Schaufensterpuppe mit entsprechendem „Gesichtsschmuck“ hat bereits für Aufsehen gesorgt. „Vor dem Geschäft sieht man öfter Fußgänger, die das Motiv fotografieren“, berichtet Winkler.

Beliebtes Fotomotiv bei Passanten: die Braut mit Maske.

Corona-Hochzeit in München? Laden zeigt „Hingucker für die Braut“ im Schaufenster - Passanten greifen zum Handy

Offenbar scheint der Laden einen Nerv getroffen zu haben: „Wir erhalten vermehrt Anfragen - nicht nur von Bräuten - zu speziellen, ausgefallenen und hochwertigen Masken, die man auch zum Ausgehen verwenden könnte“, sagt die Inhaberin.

Was das Geschäftsmodell befeuern könnte: Am Montag, 27. April, tritt die Maskenpflicht auch in München in Kraft – in Supermärkten, Geschäften* und im Öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase verdeckt sein.

Beim Einkaufen und in Bussen sowie Bahnen ist das so - aber wie ist‘s auf dem Viktualienmarkt?*

Masken verschiedenster Art wurden ins Sortiment aufgenommen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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