1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Schwabing-West

Der Garten-Bau: Sieger-Entwurf für Areal Karstadt Nordbad sieht grünes Dach mit Café vor

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sascha Karowski

Kommentare

So soll das Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Karstadt Nordbads aussehen.
So soll das Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Karstadt Nordbads aussehen. © Schluchtmann Architekten

Der Architekten-Wettbewerb für das Areal des ehemaligen Karstadt Nordbads ist abgeschlossen. Der Sieger-Entwurf sieht einen Park auf dem Dach vor - der für alle geöffnet sein soll.

München - Helle Fassade, viel Glas, viel Licht, viel Grün – so sieht die Zukunft des Areals des ehemaligen Karstadt Nordbad aus. Das Münchner Büro Schluchtmann hat am Freitag den Realisierungswettbewerb für sich entschieden. Die Plätze zwei bis vier gingen ebenfalls an Münchner Architekturbüros. Ausgelobt wurde der Wettbewerb von der Ariston GmbH, als Erbpachtberechtigte des Grundstücks.

So soll das Dach des Gebäudes auf dem Areal des ehemaligen Karstadt Nordbads aussehen.
So soll das Dach des Gebäudes auf dem Areal des ehemaligen Karstadt Nordbads aussehen. © Schluchtmann Architekten

Das Siegermodell hat die Jury mit einem durchgängig konsequenten Entwurf überzeugt, der einerseits eigenständig auf die städtebaulichen Bedingungen reagiert, andererseits auch funktional und gestalterisch die Aufgabenstellung löst. Der Entwurf sieht als Clou eine ökologisch nachhalte Nutzung des Daches sowie viel Grünflächen mit einem einem Café- & Gastronomiekonzept vor. Dieser Bereich soll der Öffentlichkeit zugänglich sein.

„Wir sind besonders stolz, dass die ersten vier Plätze in diesem anonym durchgeführten Architektur-Realisierungswettbewerb an vier Münchner* Architekturbüros gegangen sind,“ sagt der Gesellschafter der Ariston, Stefan Pfender.

Sein Unternehmen plant auf dem Grundstück am Nordbad auf 6200 Quadratmetern eine Markthalle im Erdgeschoss und weitere Nahversorgungs- und Einzelhandelsflächen im ersten Untergeschoss. Ferner sind 28 000 Quadratmeter Bürofläche. Wohnungen sind keine vorgesehen, dem Wohnungsbau hätten offenbar rechtliche Gründe widersprochen.

So soll das Dach des Gebäudes auf dem Areal des ehemaligen Karstadt Nordbads aussehen.
Neben Büroflächen sind auch Gastro-Bereiche und eine Kita geplant. © Schluchtmann Architekten

Geplant sind aber Flächen für ein Gastronomieangebot und eine Kindertagesstätte. Zudem sind 377 Tiefgaragenstellplätze skizziert, davon sollen etwa 100 für Anwohner zur Verfügung stehen.

Für die Baugrube wird die Baugenehmigung in den nächsten Tagen erwartet. Der Bauantrag soll im ersten Quartal 2022 eingereicht werden, sodass die Eigentümer von einem Baustart Ende 2022 ausgehen. Bis zum Jahreswechsel 2024/25 soll das Gebäude fertiggestellt sein. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare