Dichte Rauchwolken in Filiale

Doch kein Überfall: Brand in Schwabinger Bank

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Dichter schwarzer Rauch quoll aus dem Gebäude in Schwabing hervor. 

München - In einer Schwabinger Bank erlebten die Angestellten und Kunden am Freitagnachmittag eine böse Überraschung. Dichter Rauch quoll plötzlich aus der Zwischendecke. 

Ein Mitarbeiter der Filiale an der Karl-Theodor-Straße alarmierte die Feuerwehr München. Zeitgleich warnte er seine Kollegen, daraufhin verließen alle Personen die Filiale. Bei der Polizei lief parallel dazu ein automatischer Überfallalarm ein. 

Beim Eintreffen am Einsatzort sahen die Retter bereits den dichten schwarzen Rauch aus dem Gebäude ziehen. Um den Brandherd zu lokalisieren, ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr und Wärmebildkamera vor. Durch die räumliche Ausdehnung der abzusuchenden Bereiche wurde ein zweiter Löschzug zur Unterstützung angefordert. 

Der Grund der Rauchentwicklung befand sich in einem schwer zugänglichen und gut gesicherten Technikraum hinter einem Geldautomaten. Mit einem vorhanden Schlüssel verschaffte sich der Angriffstrupp Zugang und löschte das Feuer. Da durch einen Lüftungskanal der Rauch auch in den ersten Stock gelangen konnte, lösten dort in zwei Wohnungen private Rauchmelder aus. 

Die betroffenen Räumlichkeiten sowie weitere Nutzungseinheiten wurden durch einen zweiten Trupp teilweise gewaltsam geöffnet und kontrolliert. Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Brandfahndung übernimmt die Ermittlung der Brandursache Bei diesem Einsatz gab es keine Verletzten zu beklagen. Die Höhe des Schadens lässt sich seitens der Feuerwehr nicht beziffern.

mm/tz

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