Nächste Eskalation? Trump macht Ernst - USA gehen drastischen Schritt mitten in Corona-Krise

Nächste Eskalation? Trump macht Ernst - USA gehen drastischen Schritt mitten in Corona-Krise

Bald geht das Standlrücken los 

Stände müssen umziehen: Wie der Betrieb am Elisabethmarkt während der Sanierung weiterlaufen soll

Die Stände des Elisabethmarktes sollen während der Bauarbeiten auf Straße und Gehweg am Rand des Elisabethplatzes stehen. 
+
Die Stände des Elisabethmarktes sollen während der Bauarbeiten auf Straße und Gehweg am Rand des Elisabethplatzes stehen. 

Die Händler des Elisabethmarktes müssen umziehen. Die Sanierung soll 2020 beginnen. Nun liegt ein Konzept für die zweieinhalb Jahre Bauzeit vor. Das passiert während der Sanierung.

München -  Nach dem Konzept der Markthallen sollen zwischen Elisabethplatz und der Städtischen Berufsschule für Fahrzeug- und Luftfahrttechnik dann als Übergangslösung Verkaufscontainer auf Straße und Gehweg stehen. Der Bezirksausschuss (BA) Schwabing-West hat dem jetzt zugestimmt. Etwa 4,4 Millionen Euro soll der Übergangs-Markt kosten.

Von Backwaren über Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch soll es das gegenwärtige Sortiment auch hier geben. 15 der Händler werden vertreten sein. Zwei große Händler – „Nordsee” sowie die Bäckerei Müller – haben sich mit dem Kommunalreferat geeinigt, aus Platzgründen nicht Teil der Übergangslösung zu sein. Sie können aber auf dem sanierten Markt wieder einen Stand erhalten.

Das ist am Elisabethmarkt geplant

Die 15 Container zum Außenverkauf sollen in drei Reihen angeordnet werden, durch die man auf etwa drei Metern Breite schlendern kann. Die Stände der Imbisse können auch Kunden-Eingänge haben. Außerdem sind eine überdachbare Freischankfläche für die Imbiss-Anbieter und 21 Abstellplätze für den Fahrradverkehr geplant. Vom Gebäude der Berufsschule müssen die Stände wegen der Feuerwehrzufahrt fünf Meter Abstand halten, und auch an das Heckenensemble des Elisabethplatzes dürfen sie nicht näher als 50 Zentimeter heran.

Die vorgefertigten Verkaufsstände sind holzverkleidet, haben ein Vordach, Verkaufstheke, Arbeitszeile und nach Bedarf eine Kühlzelle. Außerdem ist jeweils ein Extra-Modul für Lager und Technik vorgesehen. Ihre Höhe beträgt maximal drei Meter. Je nach Sortiment gibt es 15 bis 30 Quadratmeter Nutzfläche – eine Verkleinerung zu den jetzigen Marktständen, und das nicht nur für kurze Zeit: Der Übergangs-Markt soll zweieinhalb Jahre bestehen.

Elisabethmarkt in Schwabing: Das sagen die Händler

Stephan Haiker (53) sieht mit seiner „Bio-Käsemanufaktur” der Einschränkung gelassen entgegen. „Der Umbau ist schwierig, aber unvermeidbar”, sagt er. Athanassios Giotas (41) ist erst seit zwei Wochen auf dem Markt, er bietet griechische Spezialitäten und Feinkost an. Wegen des Übergangs-Marktes sei er noch nicht angesprochen worden, sagt er, „aber ich wäre sehr gerne dabei”. Luigi de Prato (56) vom schon länger mitspielenden „Obergrashof” freut sich sogar „riesig”. Nicht auf die Übergangsphase, aber auf den neu errichteten Elisabethmarkt. „Die Anstrengung lohnt sich”, glaubt er. 

Stephan Haiker (53) ist Käse-Händler am Elisabethmarkt. Er fügt sich ins Unvermeidliche – und freut sich auf die Zukunft auf dem fertig sanierten Schwabinger Kult-Markt.

Lesen Sie auch: Pfiat di Gott, Elisabethmarkt: So ändert sich Schwabing im Jahr 2018. Und: Elisabethmarkt in München: Das sind die Pläne für den Platz.

Der Neubau der Stadtsparkasse am Elisabethmarkt in Schwabing sorgte schon vergangenes Jahr für heftige Kritik.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Seniorin (76) mit schwerer Demenzerkrankung vermisst - sie ist auf Medikamente angewiesen
Seniorin (76) mit schwerer Demenzerkrankung vermisst - sie ist auf Medikamente angewiesen
München: Jährlich bis zu 30 Sommertage mehr? Es wird immer heißer - DWD-Experte warnt: „wird sich in Zukunft noch verstärken“
München: Jährlich bis zu 30 Sommertage mehr? Es wird immer heißer - DWD-Experte warnt: „wird sich in Zukunft noch verstärken“
Zuerst an der Isar, dann in der Innenstadt: Abstoßende Trieb-Taten machen sprachlos - und werfen Fragen auf
Zuerst an der Isar, dann in der Innenstadt: Abstoßende Trieb-Taten machen sprachlos - und werfen Fragen auf
„Der schlimmste Virus ist ...“: Unbekannter verbessert Corona-Graffito - viele Münchner dürften ihm zustimmen
„Der schlimmste Virus ist ...“: Unbekannter verbessert Corona-Graffito - viele Münchner dürften ihm zustimmen

Kommentare