Test in der U-Bahn

Gelbe Rampen sollen den Rollis helfen

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Was taugen die gelbe Kunststofframpen im U-Bahn-Alltag? Das soll ein Test zeigen.

München - Am U-Bahnhof Scheidplatz gibt es sie schon, an den U-Bahnhöfen Hauptbahnhof, und Sendlinger Tor werden sie demnächst verlegt: Leuchtend gelbe Kunststofframpen.

Das ganze ist ein Test, der ein Jahr läuft: Die Bahnsteigerhöhungen sollen Rollstuhlfahrern helfen, leichter in und aus den Zügen zu kommen. Jede Rampe besteht aus rutschfestem Kunststoff, ist gut fünf Meter lang und 75 Zentimeter tief. Sie werden auf dem Sicherheitsstreifen zwischen Blindenleitstreifen und Bahnsteigkante befestigt. Die Neigung steigt sanft an, am Scheitelpunkt sind die Rampen sechs Zentimeter hoch.

MVG-Chef Herbert König: „Der Pilotversuch ist ein weiterer Baustein auf unserem Weg, den hohen Standard der Barrierefreiheit in der U-Bahn weiter verbessern zu wollen.“ Die insgesamt zwölf Rampen wurden eigens für die MVG gefertigt und vorher mit Behindertenverbänden abgestimmt.

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