Hinweise auf Demo in München

Gerüchte um Mord an Transsexueller - Polizei findet Leiche und ermittelt

Auf einer Kundgebung in München und in den sozialen Medien kochte die Gerüchteküche hoch: Eine Transsexuelle namens Iona sei ermordet worden, hieß es. Die Polizei griff den Fall auf - mit eindeutigem Ergebnis.

München - In den sozialen Netzwerken sowie bei einer Demonstration zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHoBIT) wurde der vermeintliche Mord an einer rumänischen Transsexuellen mit Tatzeit Anfang Mai 2018 thematisiert, heißt es im Bericht der Polizei.

Unter anderem hielten Demonstrationsteilnehmer bei der Demonstration am Donnerstag, 17.05.2018, Schilder in die Höhe, auf denen stand: „Her name was Ioana“.

Die Mordkommission der Polizei München nahm die Ermittlungen auf und konnte die Gerüchte widerlegen. Bereits am Samstag, 14.04.2018, wurde eine 41-jährige Person aus Rumänien ohne festen Wohnsitz tot von zwei Passanten aufgefunden. Bei der Obduktion des Leichnams gab es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Auch die Auffindesituation ergab keine auffälligen Feststellungen, so die Polizei. 

Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich laut Polizei bei dieser 41- Jährigen Person um den bzw. die vermeintlich ermordete Transsexuelle.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Rene Priebe

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Party-Ärger an der Isar: Anwohner dokumentiert seine schlaflose Nacht
Party-Ärger an der Isar: Anwohner dokumentiert seine schlaflose Nacht
Drahtesel-Wahnsinn am Marienplatz: Wer hält sich wirklich an das Verbot?
Drahtesel-Wahnsinn am Marienplatz: Wer hält sich wirklich an das Verbot?
Radfahrer weicht Hund aus und stürzt - Reaktion des Hundehalters macht fassungslos
Radfahrer weicht Hund aus und stürzt - Reaktion des Hundehalters macht fassungslos

Kommentare