Leopoldstraße

Auf der Flucht vor dem Gesetz: Mann springt aus dem 7. Stock

Als die Polizei mit einem Haftbefehl vor der Tür stand, drehte er durch: Ein Mann (41) ist am Mittwoch auf der Flucht in den Tod gesprungen. 

München - Ein 41-jähriger Mann aus Rosenheim ist am Mittwochvormittag auf der Flucht vor der Polizei aus dem siebten Stock in den Tod gesprungen. Gegen ihn lief ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen eines Vermögensdelikts. 

Die Fahnder traf den in München lebenden Mann gegen 10.30 Uhr in einer Wohnung an der Leopoldstraße an. Zunächst zeigte er sich kooperativ und wollte mitgehen. Dann entschied er sich anders und ging unter einem Vorwand zu seinem Balkon. Er sprang sieben Stockwerke tief in den Hinterhof der Wohnung in den Tod.

mm/tz

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen oder vermutliche Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/

Rubriklistenbild: © Schlaf (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

In der S-Bahn: Bloßgestellt, weil Ticket angeblich ungültig war
In der S-Bahn: Bloßgestellt, weil Ticket angeblich ungültig war
TU-Warnung kursiert im Netz - Münchner Polizei ermittelt und beruhigt
TU-Warnung kursiert im Netz - Münchner Polizei ermittelt und beruhigt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion