Graffiti mit Folgen 

Wenn die Liebe zum FC Bayern zu weit geht: Täter vor dem Landesgericht

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Auch diese Hausfassade wurde großflächig beschmiert. 

Drei Fußballfans beschmierten in Schwabing Hauswände, ein Verkehrsschild und einen Aufzug. Das hatte für sie nun Folgen - vor dem Landgericht! 

München - In der Nacht auf Silvester 2015 beobachtete ein aufmerksamer Anwohner in der Franz-Joseph-Straße drei Graffiti-Sprayer. Er alarmierte sofort die Polizei und folgte den Tätern selbst noch bis zum U-Bahnhof Giselastraße. Auf den Weg dorthin beschmierten die jungen Männer mehrere Ecken mit FCB-Graffiti. Die Polizisten stellten später solche Graffiti in der Römerstraße, Kaiserstraße, Franz-Joseph-Straße und bis hin zum U-Bahnhof in der Leopoldstraße fest. 

Am U-Bahnhof Giselastraße besprühte einer der Männer auch den Aufzug. Beim Aussteigen im Untergeschoss konnte der 25-jährige Sprayer von den bereits eingetroffenen Polizisten festgenommen werden. Seine beiden Kumpels flüchteten zunächst. Auf dem Smartphone des Festgenommen wurden jedoch Videos gefunden, auf denen die Taten zu sehen sind. Außerdem wurden die beiden Mittäter aufgenommen. Sie konnten anhand der Aufzeichnungen identifiziert und ermittelt werden.

Auch an dieses Verkehrsschild wurde ein FCB-Schriftzug gesprüht. 

Empfindliche Geldstrafen 

So landeten auch ein 26- und ein 28-jähriger Münchner vor dem Landgericht. Dieses verurteilte die Männer wegen Sachbeschädigungen in elf Fällen zu Geldstrafen im höheren vierstelligen Bereich, wie das Polizeipräsidium München mitteilte. Das ist aber noch nicht alles: Die Frage des Schadenersatzes muss noch geklärt werden. 

mm/tz

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