Rätselhafte Attacke

Schlägertrupp prügelt Münchner (27) in seiner Wohnung krankenhausreif - Polizei schickt Großaufgebot los 

In der Goethestraße konnte die Polizei den flüchtigen Schlägertrupp stellen (Symbolbild).
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In der Goethestraße konnte die Polizei den flüchtigen Schlägertrupp stellen (Symbolbild).

Nach einem rätselhaften Angriff in München hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Ein 27-Jähriger musste ins Krankenhaus transportiert werden.

  • Ein Mann hat in München unangenehmen Besuch bekommen.
  • In seiner Wohnung wurde er von einem Schlägertrupp überfallen.
  • Die Polizei konnte die Täter stellen und will nun die Hintergründe ermitteln.
  • Viele weitere Geschichten aus München gibt es in unserer App.

München - Am Montag (25. Mai), gegen 14.30 Uhr, wandte sich ein 27-jähriger Münchner an seinen Nachbarn, um diesen auf seine Notlage aufmerksam zu machen. Er gab an, soeben von sechs Personen in seiner Wohnung überfallen worden zu sein. Der Nachbar wählte den Notruf.

Die sechs zunächst unbekannten Personen hatten offenbar gemeinschaftlich nach dem 27-Jährigen geschlagen und getreten. Danach nahmen sie sein Handy sowie seinen Autoschlüssel. Wie die Personen in die Wohnung gelangten, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, wie die Polizei München berichtet.

München: Mann von Schlägertrupp krankenhausreif geprügelt - Polizei will Hintergründe aufklären

Mit dem zuvor geraubten Fahrzeugschlüssel konnten die Unbekannten zudem das Auto des 27-Jährigen (ein Ford-Pkw) entwenden damit vom Tatort flüchten. Der verletzte 27-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.  

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung mit über zehn Streifen konnte das gestohlene Auto im Bereich der Goethestraße festgestellt werden. Sechs Münchner im Alter zwischen 18 und 63 Jahren konnten festgenommen werden. Sie werden im Laufe des Dienstags (26. Mai) dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, der über die Untersuchungshaft entscheidet.

Das Kommissariat 21 (Raub) hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen der Tat übernommen.

tz

Die Corona-Krise hält München weiter in Atem. In einem ausführlichen Statement will Ministerpräsident Markus Söder erklären, wie es weitergeht.

Für zwei junge Frauen wurde in der Münchner U-Bahn ein Albtraum Realität: Zwei Männer gingen sie aggressiv an. Eine Zeugin alarmierte schließlich die Polizei.

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