Festnahme zwei Tage nach der Tat

In Schwabing: Fußgänger stoppt Auto und verletzt Fahrer mit Beil - Verdächtiger in Psychiatrie

Fahndungserfolg: Die Polizei fasste einen Verdächtigen nach einer Beil-Attacke auf einen Autofahrer. (Symbolbild)
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Fahndungserfolg: Die Polizei fasste einen Verdächtigen nach einer Beil-Attacke auf einen Autofahrer. (Symbolbild)

In Schwabing ist ein Autofahrer von einem Fußgänger mit einem Beil verletzt worden. Die Polizei verkündete eine Festnahme. Der Verdächtige wurde in eine Psychiatrie eingewiesen.

  • Ein Autofahrer wurde in Schwabing von einem Fußgänger attackiert und mit einem Beil verletzt.
  • Das Opfer musste im Krankenhaus operiert werden.
  • Der Tatverdächtige wurde in die Psychiatrie eingewiesen.

Update vom 12. März: Nach der Beil-Attacke auf einen Autofahrer in Schwabing ist der mutmaßliche Täter in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. Das sagte ein Polizeisprecher. Das Motiv für die Tat sei weiterhin völlig unklar.

Der 34-jährige Tatverdächtige und das 33-jährige Opfer kannten sich den Angaben des Präsidiums zufolge nicht. Der angegriffene Autofahrer befindet sich wegen seiner schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen noch im Krankenhaus.

Angriff mit Beil auf offener Straße: Polizei vermeldet Fahndungserfolg nach Flucht

Erstmeldung vom 11. März:

München - Ohne ersichtlichen Grund hat am späten Sonntagnachmittag ein 34-Jähriger in Schwabing ein Auto angehalten und mit einem Beil auf den Fahrer eingeschlagen. Der Täter konnte zunächst entkommen, am Dienstag jedoch vermeldete die Polizei einen Fahndungserfolg.

Gegen 17 Uhr fuhr das spätere Opfer, ein 33-jähriger Münchner, gemeinsam mit seiner Ehefrau in seinem Honda auf der Gernotstraße in Schwabing-West. An der Kreuzung zur Burgunderstraße musste der Fahrer plötzlich anhalten - unvermittelt war ein Fußgänger auf die Straße gelaufen. Der Mann begann, mit den Händen auf die Motorhaube des Autos zu schlagen.

Angriff mit Beil auf offener Straße: Opfer muss ins Krankenhaus

Der 33-Jährige stieg aus, um den Unbekannten zur Rede zu stellen. Es kam zum Streit, in dessen Verlauf der Fußgänger mit einem Gegenstand - laut Zeugen ein Beil - gegen die linke Kopfseite des 33-Jährigen schlug. Der Münchner erlitt eine stark blutende Wunde. Der Täter flüchtete, der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht

Nach einer Operation befindet er sich weiterhin in stationärer Behandlung, hat aber laut Polizeibericht keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten Die Ehefrau, die die Tat vom Beifahrersitz aus mit ansehen musste, war nicht attackiert worden.

Angriff mit Beil auf offener Straße: Fingerabdrücke auf Motorhaube führen zu Festnahme

Die Mordkommission nahm sich des Falls an - mit Erfolg. Am späten Montagnachmittag, so teilt das Präsidium mit, „erhärtete sich nach intensiven Ermittlungen ein erster Tatverdacht gegen einen 34-jährigen Iraker mit Wohnsitz in München“. Auf der Motorhaube hatte man Fingerabdrücke sichergestellt - einer von ihnen konnte dem 34-Jährigen zugeordnet werden.

Gleich darauf erließ die Ermittlungsrichterin Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Der Flüchtige wurde am Dienstagmittag kurz nach 12 Uhr in München festgenommen.

In einem anderen Fall wurde ein Jugendlicher überfallen und mit einem Messer bedroht - von einem Teddybären. Nach einer Messerattacke in einem Büro flieht der Täter - die Polizei hat eine gute Nachricht.

Auf merkur.de* findet sich ein Artikel über einen mutmaßlichen Serienräuber, der nach zehn Jahren vor Gericht steht. Ebenso berichtet das Portal von einem Überfall dreier Männer auf einen 23-Jährigen.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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