Verkäuferin bleibt cool:

Mann verlangt Zigaretten, zückt aber etwas anderes als seinen Geldbeutel

In den frühen Morgenstunden kam ein Kunde in eine Tankstelle an der Leopoldstraße und verlangte Zigaretten. Die Verkäuferin reagierte sehr besonnen, als sie merkte, „wie er bezahlen wollte“.

München - Am Dienstag gegen 04.45 Uhr, arbeitete die 47-jährige Verkäuferin in einer Tankstelle in der Leopoldstraße. Ein Mann betrat die Tankstelle und wollte zunächst zwei Schachteln Zigaretten kaufen. Die 47-Jährige legte die Schachteln auf den Tresen, doch der Mann meinte, dass er nun doch zwei Stangen Zigaretten möchte. Als die Verkäuferin nun nach dem Geld fragte, zog der Mann ein etwa 20 cm langes Küchenmesser und sagte laut Polizei: „Gibt kein Geld, Zigaretten her.“

Die Verkäuferin machte dem Mann nun klar, dass sie ihm keine Zigaretten aushändigen würde und verständigte sofort über den Notruf die Polizei. Durch die schnelle Verständigung der Polizei und das besonnene Verhalten der Verkäuferin, konnte der 43-jährige Tatverdächtige noch in der Tankstelle durch die eintreffenden Polizeibeamten festgenommen werden. 

Der Tatverdächtige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, um dem Ermittlungsrichter vorgestellt zu werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen versuchter räuberischer Erpressung. Zusätzlich droht dem 43-Jährigen auch ein Gerichtsprozess wegen versuchten räuberischen Diebstahls, worauf mehrere Jahre Haft stehen können. Als Zeugin müsste dann auch die Kassiererin aussagen, der es nach Auskunft ihrer Kollegen schon wieder besser geht. Sie will weiter in der Nachschicht arbeiten - trotz des Überfalls.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Schwabing – mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Jantz Sigi

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