Beamte an mehreren Haltestellen postiert

U-Bahn-Fahrgast mit Messer gemeldet: Münchner Polizei schickt sofort Großaufgebot los

Polizei in München
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Zahlreiche Einsatzkräfte der Münchner Polizei rückten wegen einer U-Bahn-Sichtung aus (Symbolbild).

In München kam es zu Notrufen, nachdem ein 35-Jähriger in der U-Bahn mit einem Messer hantiert hatte. Jetzt laufen Ermittlungen.

München - Am Montagnachmittag (28. Juni), gegen 16.45 Uhr, meldeten sich mehrere Münchner und gaben an, dass in der U3 Richtung Marienplatz ein Mann randalieren würde - mit einem Messer in der Hand. Aufgrund der Anrufe schickte die Münchner Polizei* umgehend zahlreiche Streifen los. Diese postierten sich an verschiedenen U3-Haltestellen, um den Mann abzupassen.

München: Mann mit Messer in U-Bahn gemeldet - Polizei schickt sofort Großaufgebot los

Im Rahmen der Fahndung konnten die Einsatzkräfte in Erfahrung bringen, dass der Gesuchte am Scheidplatz ausgestiegen war. Dort konnte er durch eine Streife gestellt werden. „Gegenüber den Polizeibeamten verhielt er sich kooperativ und nicht aggressiv“, heißt es im Pressebericht.

Bei dem 35-jährigen Polen wurde ein Teppichmesser gefunden, mit dem er offenbar zuvor in der U-Bahn* auf sein Handy eingestochen hatte. Entsprechende Beobachtungen hatten Anrufer gegenüber der Polizei bestätigt.

U-Bahn: Münchner Fahrgäste wegen 35-Jährigem beunruhigt - gegen ihn laufen nun Ermittlungen

Zudem hatte er laut Pressebericht mit einem Stift die Sitzbank der U-Bahn beschädigt. Der Tatverdächtige wurde im Anschluss zur Anzeigenbearbeitung auf die Polizeiinspektion gebracht. Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

„Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten und Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen“, erklärte die Polizei. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Fachkommissariat 24. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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