Ausschuss diskutiert Verkehrsprojekte

Neuer Tunnel an der Schleißheimer Straße?

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Hier wird schon gebaut: der Luise-Kiesselbach-Tunnel.

München - Alexander Reissl (SPD) hat einen Stadtrats-Antrag eingereicht: Man solle doch prüfen, ob ein Tunnel an der Schleißheimer Straße machbar ist.

Ja, der Münchner Norden wächst! Allein im Bereich der Bayernkaserne werden bald 4000 neue Wohnungen geschaffen. Die Folge ist klar: Noch mehr Verkehr wird sich durch die Stadtteile um Schwabing und Milbertshofen wältzen. Genau daher hat der Stadtrat Alexander Reissl (SPD) nun einen Stadtrats-Antrag eingereicht: Man solle doch prüfen, ob ein Tunnel an der Schleißheimer Straße machbar ist. Am Mittwoch beschäftigt sich jetzt der Planungsausschuss des Stadtrats mit der Sache. Kenner der Problematik schlagen schon länger vor, dass man einen Tunnel zwischen Augustin-Rösch-Straße und A99 bauen sollte. Dann müssten weniger Pendler durchs Stadtgebiet. Aber ist das finanzierbar? Genau das will Reissl wissen. Es ist nichts das einzige Verkehrs-Projekt, das heiß diskutiert wird. So will die SPD auch im Stadtrat geklärt haben, wie die U2 und die U6 am besten miteinander verbunden werden könnten. Durch eine neue U-Bahn-Kurzstrecke, die natürlich riesige Bauarbeiten mit sich bringen wurde (und einen weiteren Tunnelbau) vielleicht? Tatsache ist aber auch: Das Planungsreferat bevorzugt eine neue Tramlinie zwischen den Haltestellen Am Hart und Kieferngarten. Das käme billiger.

Bei einem sind sich alle einig: Dass das Problem schnell gelöst werden muss. Wer beispielsweise per U-Bahn derzeit vom Kieferngarten zur Haltestelle Frankfurter Ring will, muss erst bis zur Münchner Freiheit zurück, dann per U3 zum Scheidplatz und dann geht es in die U2 – Richtung Feldmoching.

tz

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