Neueröffnung

Kurfürstenplatz: Brasserie Schwabing löst Café ab

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Das neue Wirte-Trio Herbert Moser, Erich Pettendorfer und Carolina Liebl (großes Foto v. l.) stößt mit Hacker-Pschorr-Chef Andreas Steinfatt auf den gelungenen Umbau an. Das ehemalige Café Schwabing am Kurfürstenplatz heißt jetzt Brasserie und wartet mit einem Mix aus Bar, Café und Restaurant auf.

München - Eine riesige Engelsfigur prangt an der Wand, die Wände zieren Gemälde von Marc Chagall und Henri de Toulouse-Lautrec: Très chic ist die neue Brasserie Schwabing geworden!

Sieben Monate lang wurde das Traditionslokal am Kurfürstenplatz umgebaut – und das ehemalige Café Schwabing ist kaum wiederzuerkennen.

Das ehemalige Café Schwabing am Kurfürstenplatz heißt jetzt Brasserie und wartet mit einem Mix aus Bar, Café und Restaurant auf.

„Wir hoffen, dass die Schwabinger Freude an uns haben“, sagt Wirtin Carolina Liebl, die das Café mit ihrem Ehemann Erich Pettendorfer und Gastronom Herbert Moser übernahm. Größer und heller ist es geworden, mit einer riesigen Bar, einem Café-Bereich und festlich eingedeckten Tischen im Restaurant. Das Lokal wurde komplett entkernt, die Toiletten liegen jetzt im Keller, die großen Fenster gehen bis zum Boden. „Wir wollten es warm und gemütlich“, sagt die Wirtin. Dafür sorgen unter anderem die eigens angefertigten dunklen Holzmöbel und die Milchglaslampen an der Decke. Die Kosten für den Umbau im siebenstelligen Bereich teilten sich die Brauerei Hacker-Pschorr als Eigentümer des Lokals und die neuen Pächter.

Der ehemalige Wirt Peter Freund hatte das Café Schwabing im April schließen müssen: Nach 25 Jahren war der Pachtvertrag ausgelaufen. Gegen 107 Bewerber setzte sich das neue Wirte-Trio mit dem Mix-Konzept aus Restaurant, Bar und Tagescafé bei der Brauerei durch. „Bei uns soll für jeden was dabei sein, vom Student bis zum Gourmet“, erklärt Liebl.

Die Speisekarte wechselt alle paar Tage – aufgetischt werden etwa marinierte Gänseleber mit Karamell, Kaffee und Passionsfrucht (20 Euro) oder Boeuf Bourguignon mit Champignons, Speck und Zwiebeln (26 Euro), außerdem Klassiker wie Wiener Schnitzel (19 Euro) oder Kaiserschmarrn (9 Euro), die Halbe Hacker-Pschorr kostet vier Euro. Und besonders Weinfreunde kommen auf ihre Kosten: Auf der Karte stehen mehr als 70 edle Tropfen (0,1 Liter ab 3,10 Euro)! Übrigens: Das Team sucht noch Verstärkung für Küche und Service.

Brasserie Schwabing, Belgradstraße 1, 80796 München, Tel. 089/52 03 36 68, www.brasserie-schwabing.de, täglich ab 8 Uhr.

Christina Meyer

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