Politik in der Pflicht

Post-Ärger wegen langer Wartezeiten - OB soll schlichten

Stundenlange Wartezeiten an den Postfilialen in der Angererstraße und in der Sparkassenstraße - die Bürger sind nicht mehr bereit das hinzunehmen. Nun soll die Angelegenheit auf höchster Ebene geregelt werden.

Warten warten, warten – bis zu anderthalb Stunden, bis man endlich am Schalter ist: Die Schlangen bei der Post erhitzen seit Wochen die Gemüter von vielen Münchnern. Besonders betroffen sind die Filialen in der Angererstraße (Schwabing) und der Sparkassenstraße (Altstadt). Jetzt fordert auch die Münchner CSU, dass unbedingt reagiert werden muss – und zwar direkt von höchster Stelle aus.

OB Dieter Reiter solle nun Kontakt mit der Deutschen Post aufnehmen, damit organisatorische Maßnahmen ergriffen werden, um dem Chaos Herr zu werden, so die CSU. Entweder „durch zusätzliches Personal oder eine Verlängerung der Öffnungszeiten“, heißt es in einem Brief von CSU-Stadtrat Richard Quaas an den OB. Gerade berufstätige Menschen seien davon besonders betroffen, weil die Sendung während der Arbeitszeit nicht daheim zugestellt werden könne und weil nach Feierabend nur eine kurze Öffnungszeit (mit sehr langen Warteschlangen) bleibe. „Das ist schlicht ein Unding und in einer modernen Millionenstadt auch nicht hinnehmbar“, wettert Quaas. Jetzt müsse die Stadtspitze bei der Post intervenieren, denn der jetzige Zustand sei schlichtweg skandalös.

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