Aufsichtsrat tagt

Schonfrist für Olympiapark-Chef Huber

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Olympiapark-Chef Geschäftsführer Ralph Huber.

München - Braucht der Olympiapark einen neuen Boss? Am Donnerstag befasste sich der Aufsichtsrat der städtischen Gesellschaft mit dieser heiklen Personalie.

 Es ging um den Geschäftsführer Ralph Huber! Eine Anwaltskanzlei sollte den Vertretern der Stadt berichten, was sie in den Akten der Staatsanwaltschaft gelesen hatte. Denn gegen Huber war zeitweise ermittelt worden.

Aus der Sitzung verlautete zunächst nicht viel: „Der Aufsichtsrat der Olympiapark München GmbH hat sich mit der Thematik beschäftigt. Weitere Informationen werden der Öffentlichkeit zu gegebener Zeit mitgeteilt“, teilte das Rathaus mit. Huber selbst kann dazu keine Stellung nehmen: Er ist seit 18. August krankgeschrieben. Am Montag wurde die Auszeit noch einmal um vier Wochen bis 7. November verlängert.

Die Staatsanwaltschaft hatte im April vergangenen Jahres die Ermittlungen aufgenommen – es ging um fünf Verdachtsfälle der Untreue. Vier Verfahren wurden ohne Wenn und Aber wieder eingestellt. Im fünften Fall soll es eine Geldauflage gegeben haben: Sie betraf die Party seiner Zwillinge zum 18. Geburtstag, die im Olympiapark zu sehr guten Konditionen stattgefunden haben soll.

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