Er war zugedröhnt

31-Jähriger stürzt aus 15 Metern Höhe von Gerüst

München - Ein offenbar zugedröhnter Mann hat in Schwabing erst auf einem Speicher sein Unwesen getrieben und ist dann auf ein Gerüst geklettert. Von dort stürzte er 15 Meter in die Tiefe.

Ein Bewohner eines Mehrfamilienhausen in der Thiemestraße in Schwabing hat an frühen Sonntagmorgen gegen 2.20 Uhr die Polizei verständigt. Eine unbekannte Person habe bei ihm geklingelt. Er habe daraufhin geöffnet. Der Mann sei dann in den Speicher hochgeklettert und habe dort großen Lärm verursacht.

Die Beamten rückten aus, um sich selbst ein Bild von der beschriebenen Lage zu machen. Und tatsächlich: Auf dem Speicher des Hauses trafen die Polizisten auf einen Mann. Er hatte einen Stock in der Hand, den er nach den Beamten warf.

Die Polizisten zogen sich daraufhin zurück und forderten Verstärkung an. Zusammen mit den Kollegen umstellten sie das Haus. Von unten konnte die Einsatzkräfte erkennen, dass der Mann vom Speicher auf ein an dem Haus angebrachtes Baugerüst kletterte. Auf die Rufe der Beamten reagierte der 31-Jährige nicht. Stattdessen kletterte er weiter auf dem Gerüst herum. Plötzlich stürzte der Mann aus rund 15 Metern Höhe nach unten.

Beim Aufprall verletzte sich der 31-Jährige schwer. Er zog sich Wirbel-, Arm- und Schulterfrakturen zu. Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Der Mann wurde schließlich in eine Münchner Klinik eingeliefert. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der 31-Jährige betrunken und hatte Drogen genommen. Bei dem Sturz vom Gerüst gehen die Beamten von einem Unfall aus.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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