Wer kommt für Schäden auf?

Kein Ende in Sicht: Hickhack um Schwabinger Fliegerbombe geht weiter

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Ein Flammenmeer leuchtende im august 2012 über Schwabing.

Mehr als fünf Jahre nach der Sprengung einer Fliegerbombe in München geht die juristische Auseinandersetzung in die Verlängerung.

München - Die Richter am Oberlandesgericht München (OLG) erklärten am Donnerstag zwar, ihrer Meinung nach hafte die beklagte Stadt München nicht für die damals entstandenen Schäden - vielmehr könne die klagende Versicherung vom Freistaat Bayern die Kosten zurückfordern. Die Parteien haben jetzt aber vier Wochen Zeit, sich zur Auffassung des OLGs zu äußern. Wann ein Urteil zu erwarten ist, konnte eine Gerichtssprecherin nicht sagen.

Die Axa-Versicherung hatte die Stadt München wegen der angeblich fehlerhaften Sprengung verklagt, bei der im August 2012 eine Boutique völlig ausgebrannt war. Auch ein Getränkeladen sowie ein Aufnahme- und Tonstudio wurden beschädigt. Die Versicherung hatte mehr als 400 000 Euro gezahlt, die sie nun von der Stadt ersetzt haben will.

dpa

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