"Tollwood auf Rädern"

Streetlife: München leuchtet und friert

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Gaudi Tag und Nacht trotz bescheidenen Wetters: Streetlife.

München - So eine Art Tollwood auf Rädern gab’s am Wochenende auf der Leopoldstraße beim diesjährigen Streetlife-Festival und Corso Leopold.

Tollwood auf Rädern, weil der Umweltgedanke hoch gehalten wird, weil man die Autos meidet und noch dazu die Pflanzen deutlich was zu sagen haben. Samstag und Sonntag war die Leo autofreie Zone, dafür gab’s alternative Fortbewegungsmittel wie Inline-Skates oder Radl aus Bambus (!). Essens-Standl lockten, die Stimmung war im Gegensatz zum Wetter nicht frostig. Wir hörten uns um:

S. Hartung

Werbung für das Schaf

Aus zehn Jahren Erfahrung weiß ich, dass 99 Prozent der Passanten beim Anblick meiner Schafe weich werden. Das ist gut, schließlich will ich hier für biologisch produziertes Fleisch und für diese Form der Landwirschaft werben.

Johann Glossner (58), Wirt aus Neumarkt 

Spinnen ist toll

Wir von der Handspinngilde sind oft auf Ausstellungen. Aber wir zeigen nur und verkaufen nichts! Viele Menschen aus dem arabischen Raum finden uns sehr faszinierend, weil deren Mütter oder Großmütter manchmal sogar noch gesponnen haben.

Ria Billmeier (62), ­Fußpflegerin, München

Ein Urwald der Gefühle

Ich möchte mit meinem Urwald auf der Leopoldstraße nicht nur für Irritation sorgen, sondern auch emotional berühren und den Alltag für einen Moment verändern. Und bei den meisten kommt das richtig gut an.

Michael Pendry (40), ­Künstler aus München

Kreatives Fahrrad

Mit meinem Fahrrad kann man Saft ­pressen. Denn man erzeugt beim Fahren ja auch Energie! Geschweißt habe ich das Fahrrad in der Werkbox in der Kultfabrik, da steht es jetzt auch.

Olga Becker (35), Designerin aus München

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